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Dieses Thema enthält 8 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  JackJuicyFruit vor 7 Monate.

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    JackJuicyFruit
    Keymaster

    Hallo liebe KiFo-Gemeinde!

     

    Heute wende auch ich mich mit einem persönlicherem Thema an euch. Wie die meisten die mich kennen ja wissen, nutze ich Cannabis medizinisch, um verschiedene Symptome meiner Erkrankungen zu lindern. Aber fangen wir erstmal ganz vorne an und schauen uns erstmal das Krankheitsbild selber an.

     

    1. Krankheitsbilder

    1.1 Schlafstörungen

    Meine Schlafstörungen begleiten mich eigentlich seit ich denken kann, bereits als Kind war ich lange Zeiten wach. Die Schlafstörungen äußern sich bei mir in Ein- und Durchschlafstörungen, bedingt durch eine körperliche Unruhe. Nach einigen Arztbesuchen, Aufenthalten in Schlaflaboren und der mehrfachen Diagnose, das ich angeblich Depressionen hätte weswegen ich nicht schlafen könne, bin ich dann bei einem Arzt gelandet der auf die Idee kam sich meine gesamten Blutwerte anzusehen und dabei bemerkte, das mein Körper sich in einem dauerhaften Stresszustand befindet. Dies äußerte sich in meinem Blut zum Beispiel durch einen extrem erhöhten Cortisol-Wert so wie einem dauerhaft erhöhtem Adrenalinwert. Seine Ursachenforschung ergab dann, das ich stolzer Besitzer von 3 funktionsfähigen Nieren bin. Ein meiner Nieren hat sich in zwei seperate Organe aufgeteilt, die an einer Organwand miteinander verwachsen sind. Diese 3 Nieren sind dauerhaft dabei meinen Körper mit Stresshormonen zu überschütten, was mich logischerweise wach hält, gerne auch mal 5-6 Tage am Stück, was sich dann dementsprechend in meinen kognitiven und motorischen Fähigkeiten zeigt.

     

    1.2 Hyperhydrosis

    Die Hyperhydrosis, oder auch krankhaftes schwitzen, ist eine Erkrankung die schon recht bekannt, aber leider nur sehr wenig erforscht ist. Es gibt auch Varianten bei denen die Hyperhydrosis partiell auftritt, zum Beispiel nur an den Handflächen. Durch das vermehrte schwitzen verliert der Körper logischerweise sehr viel an Flüssigkeit und verschiedenen Salzen und Mineralien, die mit ausgeschwemmt werden, was dann zu dementsprechenden Mangelerscheinungen führen kann.

    In meinem Fall ist es so das ich fast am ganzen Körper schwitze, es gibt nur wenige Bereiche an denen ich nicht vermehrt Flüssigkeit verliere. Dies kann im schlimmsten Fall so extrem werden, das ich innerhalb von 5 Stunden bis zu 5 Kilo allein an Flüssigkeit verliere. Gerade wenn ich versuche mich zu entspannen, durch hinlegen oder ähnliches, tritt das schwitzen dann vermehrt auf, was, wir ihr euch vorstellen könnt, das schlafen nicht gerade angenehm macht. Dazu kommen halt die typischen Symptome einer Dehydration wie Verwirrung, Kreislaufzusammenbrüche oder bei mir im schlimmsten Falle akustische Halluzinationen, ich antworte dann gerne auf Fragen die niemand im Raum gestellt hat.

     

    Wie bereits gesagt begleiten mich diese Symptomatiken eigentlich schon seit ich denken kann und habe bereits früh gelernt damit einigermaßen umzugehen. Einzig die Reaktionen meiner Mitmenschen hat mich immer sehr gestört. Ihr könnt euch sicher vorstellen wie die meisten Menschen auf jemanden reagieren, der vollkommen verschwitzt vor einem steht und Mühe hat kognitiv einem Gespräch zu folgen oder zwischenzeitig mit sich selber spricht und dabei auch noch sichtlich Spaß hat. Ebenso habe ich im Laufe der Zeit eine gewisse Distanz zu anderen Menschen entwickelt, so dass ich mcih nur äußerst ungerne anfassen lasse, selbst kurze Umarmungen zur Begrüßung sind mir eigentlich schon zu viel. Dies lag einfach daran, das ich mich selbst nicht wohl fühlte in meiner Haut und ich es eh als sehr unangenehm empfand berührt zu werden, da die Haut durch das viele schwitzen meist gereizt war und brannte bei Berührung. So wurd ich gerne von meinem Umfeld als etwas verrückt abgestempelt und dementsprechend behandelt, mein Freundeskreis begrenzte sich immer auf sehr wenige Leute und die meisten Freundschaften verliefen auch im Sande, da viele einfach nicht dauerhaft auf mich klar kamen. Ich muss ja zugeben das ich selbst teilweise echte Probleme hatte mit mir selbst klar zu kommen, nur ich konnte nicht einfach aus meiner Haut schlüpfen und gehen.

     

    2. Vorangegangene Therapien/ Behandlungen

    Im Laufe meines Lebens habe ich auch schon einiges ausprobiert. In der Zeit als die Diagnose mit meinen 3 Nieren noch nicht bekannt war, fungierte ich ein bisschen als Versuchskaninchen für alle möglichen tollen „Anti-Transpirante“, Silbernitratlösungen gegen Schweiß, natürliche Schlafmittel, frei verkäufliche Schlafmittel bis hin zu verschreibungspflichtigen Medikamenten. Die Mittel gegen die Hyperhydrosis hatten sich recht schnell ohne nennenswerten Erfolg erledigt, weswegen man mir anriet, mir doch einen Teil meiner Schweißdrüsen operativ entfernen zu lassen. Dabei werden die Schweißdrüsen mit einer Art „Haken“ unterhalb der Haut ausgeschabt, keine angenehme Angelegenheit und auch nicht von dauerhafter Wirkung, da sich die Drüsen neu bilden.

    Bei den Schlafmedikamenten war ich dann auch nach einer gewissen Zeit an dem Punkt angelangt, wo man zu den „harten“ Medikamenten kommt. Nun begann der Spießrutenlauf, da ich mir immer wieder von verschiedenen Stellen anhören durfte, das ich ein Simulant wäre der einfach nur Drogen haben will, andere meinten das ich Depressionen oder Psychosen hätte weswegen ich Nachts wach liegen und „grübeln“ würde. Ein Besuch in einem Schlaflabor mit EEG (Elektro-Enzephalogramm, zum messen von Hirnströmen) nach einer längeren Wachphase bewies dann aber markant das meine Gehirnaktivitäten auf ein Minimum heruntergefahren waren, ich also nicht nachdachte. Dann kam der Zeitpunkt den ich oben schon beschrieb, als man entdeckte das ich 3 Nieren habe. In Zusammenarbeit mit meinem Hausarzt der die Diagnose herausfand habe ich dann auch angefangen verschiedene Tests zu machen, jeweils einmal während ich regelmäßig konsumierte und einmal während ich eine längere Konsumpause einlegte. Die Ergebnisse sprachen für sich, es sah aus als wären dort zwei verschiedene Menschen getestet worden, ein gesunder und ein kranker. Mit diesen Ergebnissen ging es dann weiter zu diversen Fachleuten und Spezialisten und nun kommt der Clou! Die Ärzte empfehlen mir eine meiner Nieren zu entfernen und da wirds dann kompliziert. Die Wahrscheinlichkeit das ich nach dieser Operation zum Dialyse-Patienten werde ist extrem hoch, und jeder der sowas schonmal bei einem Bekannten mitgemacht hat, wird mir zustimmen das dies kein Vergleich ist zu der Lebensqualität, die ich mit Cannabis habe. Jedoch sind die Ärzte der Meinung das eine Operation mehr Sinn machen würde, anstatt mich, wie die Ärzte sagten, „mit Drogen zu versorgen“.

     

    3. Cannabis und seine Wirkung bei mir

    Nach einigen Jahren bin ich dann, eher durch Zufall, auf den helfenden Effekt von Cannabis gestoßen. Auf einer Party standen Kekse für die Gäste parat, die ich auch freudig zu mir nahm. Nach dem 3. Keks kam einer der anderen Gäste auf mich zugestürmt und brüllte mich an, das dies „Spacekekse“ sind und ob ich ne Ahnung habe was ich da mache. Ich als unbedarfter Jugendlicher kannte Spacekekse zu dem Zeitpunkt nur vom Hörensagen, habe dann aber schnell ihr Potenzial kennen gelernt. Die viel zu hohe Dosis hat die Feier dann recht schnell für mich beendet, ich habe es nicht mehr bis nach Hause geschafft und wurde bei dem Partygastgeber im Bett platziert. Nach guten 13 Stunden Schlaf wachte ich auf und war vollkommen irritiert. Ich fühlte mich ausgeruht, entspannt, klar im Kopf. Und was mich am meisten irritierte: Das Bett unter mir war staubtrocken und es roch nicht nach Schweiß. Nach dieser Nacht war ich so klar und effektiv wie lange nicht mehr, selbst die Leute aus meinem näheren Umfeld bemerkten sofort, das ich irgendwie „fitter“ aussah.

    So begann dann mein Weg der Selbsttherapie. Zuerst wurde natürlich etwas herumexperimentiert, bis ich herausgefunden hatte was bei mir am besten wirkt. Schlussendlich bin ich bei Sorten gelandet, die einen sehr hohen Anteil an Indica Genen haben. Ihre körperbetonte Wirkung und der entspannende Effekt sind hier perfekt für mich geeignet. Die innere Unruhe, die mich wach hält. legt sich dann immer sehr schnell und weicht einer angenehmen Entspannung die es mir ermöglicht zur Ruhe zu kommen, was mir erheblich das einschlafen erleichtert. Und wenn ich erstmal meinen gewissen „Pegel“ erreicht habe ist es für mich auch kein Problem mehr bis zu 8 Stunden am Stück durchzuschlafen und am nächsten Morgen ausgeruht aufzustehen. Dadurch das ich mich innerlich ruhiger fühle, minimiert sich auch die Hyperhydrosis auf ein normales Maß. Dies trägt natürlich sehr zu meiner Schlafqualität bei, da ich mich sonst nach einer durschwitzten Nacht immer so ausgelaugt fühlte, als wäre ich gerade von einem Marathonlauf gekommen. Aufpassen muss ich hingegen bei diversen Sorten mit hohen Sativa-Anteilen. Manch eine Sorte kann bei mir eine Wirkung erzielen wie Koks, ich werde dann unruhig, reizbar und ziehe mich mehr zurück.

    Die dadurch wiedergewonnene Lebensqualität hat bei mir schon eine ziemliche Veränderung ausgelöst. Gerade im sozialen Bereich bin ich inzwischen wesentlich offener geworden und lasse mich sogar berühren von anderen, sogar eine funktionierende Beziehung ist möglich geworden 🙂 Von daher möchte ich Cannabis nicht missen in meinem Leben, da es mir einfach in so vielen Bereichen hilft.

     

     

    So, da ist ja nun einiges zusammen gekommen. Schlafstörungen und schwitzen mögen für den einen oder anderen vielleicht nicht als schlimme Krankheit gelten, aber sie können einen im Leben schon sehr einschränken. Ich bin sehr froh das ich irgendwann auf Cannabis gestoßen bin, da es mir einfach die Möglichkeit gibt, ein normales und entspanntes Leben zu führen, das wahrscheinlich noch ein paar Jahre länger anhalten wird, da mein Körper nicht mehr auf Dauerstress läuft 🙂

     

     

    #2671

    Leon
    Teilnehmer

    Sehr interessant und Hut ab, dass du es hier so offen erzählst.

    Anscheinend ist es ja so, dass du dieses Cannabis/Hanf wirklich gebrauchen kannst um deinen Körper zu beruhigen. Ist es denn auch so, dass du einfach in die Apotheke gehen kannst um es dir zu beschaffen ?

    Mich beschlftigt das Thema Hanf zum Beispiel. Hast du da Erfahrungen ?

    #2673

    JackJuicyFruit
    Keymaster

    Hallo Leon und erstmal herzlich Willkommen bei uns im Forum 🙂

    Ein Rezept für Cannabis aus der Apotheke besitze ich auch nicht, wobei ich aber auch sagen muss das man sich das was hier in den Apotheken zu übelsten Preisen (teilweise weit über 20 Euro das Gramm, je nach Ort, Bundesland, etc.) angeboten wird von der Qualität dann auch noch zu wünschen übrig lässt, bzw. die Angebotenen Sorten nicht auf mein Krankheitbsild passen.

    Du sagst du interessierst dich für Hanf, das ist jetzt sehr breit formuliert, sag ich mal 😉 Du scheinst wohl sehr interessiert im medizinischen Bereich zu sein, so wie deine Aktivität im Forum hier aussieht. Wenn du Fragen hast, stell sie einfach frei heraus, wir werden gerne versuchen dir zu helfen und Informationen zu finden. Ansonsten kann ich auch noch anbieten einfach mal durch unser Board zu stöbern, ob da noch was bei ist das dich interessiert, oder man finde sich in den Abendstunden im Chat ein, da sind meistens ein paar von uns online, und helfen natürlich auch gerne weiter 🙂

     

    Es grüßt,

    Jack

     

     

    #3180

    Immortal
    Teilnehmer

    Ich rauche seit über 20 Jahren wegen Schlafstörungen.
    Hast du es mal mit CBD Gras probiert?
    Für mich hatte CBD die selben positiven Begleiterscheinungen allerdings halt ohne das high (das ich auch sehr geniesse, so ist es ja nicht.)

    #3185

    JackJuicyFruit
    Keymaster

    Hey Immortal 🙂

    Man da ist aber jemand fleißig am posten 🙂 Super, gerne weiter so 😉

    CBD Gras habe ich noch nicht getestet, allerdings habe ich bereits mit CBD Extrakten experimentiert, CBD-Öl ließ sich vor der Rezeptpflicht in D ja auch noch recht einfach online bestellen.

    CBD hat für mich auch den körperlichen Effekt den ich beim rauchen favorisiere, bei der richtigen Dosierung ist das eigentlich auch eine gute Sache gewesen, allerdings bin Ich auch einer der, so wie du, das High nicht missen möchte. Zumal es auch noch sehr nützlich ist den teilweise sehr wirschen Zustand in meinem Hirn wieder ein wenig zu organisieren was dann auch wieder beim einschlafen hilft 😉

    Muss sagen das ich gerne mal CBD Gras antesten würde, einfach schon der Neugierde wegen, aber ganz ohne das High vom THC wird es auch bei mir nicht gehen, das hilft halt auch zusätzlich nochmal ein wenig..

    #3334

    Immortal
    Teilnehmer

    Ja, kann ich absolut so unterschreiben das empfinden mit dem High. Vernunft sagt, kannst ja auch mal ohne, aber Spitzbub will halt trotzdem wa. Schau doch mal das dir jemand aus der Schweiz CBD Gras schicken kann, 1g ca. 10€. Das beste Setup mit CBD war wie folgt: 17:00 anfangen zu rauchen wenn ich um 00:00 schlafen will. In 3 Etappen rauche ich jeweils 0,3g und den Joint auf einmal ohne ausgehen zu lassen. Dann spüre ich körperlich die beste Erleichterung und bin gegen 23:30 schläfrig genug davon um Mitternacht wirklich zu schlafen. Aber ich gebe ehrlich zu, man wartet auf das High obwohl man weiss es kommt keins. Eigentlich peinlich und ich muss manchmal über mich selbst lachen 🙂
    Ja, der Kopf arbeitet unter THC halt n0ch mal anders als ’nur‘ mit CBD. Ich persönlich glaube auch das ich mental besser und schneller ruhiger werde und bleibe halt deswegen kopfsüchtig am THC hängen obwohl ich CBD legal bekomme.

    #3337

    JackJuicyFruit
    Keymaster

    Ja ist eigentlich genau das was du auch beschreibst 😉 Der Kopf möchte halt auch etwas bedient werden, der will ja nicht zu kurz kommen bei dem Unterfangen 😛

    Ich stelle mir ja recht gerne eigene Extrakte her mit CBD haltigerem Material meiner Pflanzen, klar haben die dann auch noch eine gewisse Kopfwirkung, sind aber doch eher vordergründig Körperbetont, die funktionieren bei mir auch wunderbar. Davon nutze ich dann so ca. 0,1-0,3g (je nach Tagesstimmung) im Vaporizer, ungefähr 2 Std bevor ich vorhabe schlafen zu gehen. Dann habe ich meist auch die dementsprechende Entspannung um mich im Bett zu halten.

    Aber wie gesagt, ganz ohne THC geht es nicht. Bin ja auch ein großer Freund von Hash, das hilft mir dann manchmal auch noch ganz gut so als kleine Einschlafhilfe. 1-3 Köpfe in meiner Bong und ich schlafe eigentlich immer 😉 Mach ich halt nur recht selten, eher dann wenn ich wirklich nicht schlafen kann, auch nicht durch meine Blüten…

    #3348

    Immortal
    Teilnehmer

    Hach… den Luxus von eigenen Pflanzen und Auswahl beim Hash hab ich hier leider nicht…. Bin ich offiziell neidisch!

    Ich muss zugeben, ich hab 2 mal in meinem Leben Bong geraucht, that’s it. Zum schlafen gehen möchte ich es mir aber nicht angewöhnen da ich viel unterwegs bin und nicht unbedingt die Bong mit im Hotel habe. Da ist so ein Secret Spliff oder Vapor halt ganz praktisch wenn man vor der Lobby steht.

    Ich denke meine Schläfstörungen sind nach den ganzen Jahren direkt mit einer mentalen Sucht verknüpft. Mein Kopf möchte ohne Cannabis gar nicht mehr schlafen, ich behaupte das ich definitiv eine Kopfabhängigkeit hab. Wenn ich mal ne Pause von 3-4 Wochen einlege, gehts mir die ersten Tage richtig scheisse (denke ich jedenfalls). Ungeniessbar und schlecht gelaunt, total übermüdet und kann trotzdem nicht schlafen. Allerdings ist die Variante mit Cannabis und Sucht immer noch lieber als Schlafpillen zu schlucken…

    #3350

    JackJuicyFruit
    Keymaster

    Gut, eine Bong ist natürlich nicht gerade für unterwegs, obwohl ich auch mal einen Bekannten hatte, der dauernd mit einer 45cm Acrylbong im Hosenbein durch Deutschland getingelt ist 😉 Aber verstehe dein Anliegen, unterwegs ist so ein Vapo oder der kleine Spliff einfach wesentlich praktischer und dezenter.

    Das was du da beschreibst sind ja eigentlich so die typischen Symptome die man bei einer Pause hat. Kennen ja sicher viele das man bei sowas dann schlecht gelaunt ist, unruhig, schlecht schläft, gerne auch mal vermehrt schwitzt usw. Aber das legt sich ja dann auch nach einer Zeit wieder und das schlafen funktioniert dann meist auch wieder etwas besser.

    Die mentale Sucht ist da sicherlich auch nochmal ein Thema, neben dem Ritual was jeder so für sich hat beim vorbereiten und rauchen ist halt die Wirkung auch nochmal ein wichtiger Faktor, den man ja ungern missen möchte. Gibt ja auch genügend die Einschlafprobleme haben, einfach weil man im Bett liegt und die Gedanken kreisen. Das man da ungerne auf die beruhigende, sortierende Wirkung von Cannabis verzichten möchte ist verständlich.

    Ich muss aber auch sagen das ich dann lieber beim Cannabis bleibe, anstatt andere Medikamente zu nehmen. Man hat mir in meiner Laufbahn mit meinen Schlafstörungen ja schon einiges aufquatschen und verschreiben wollen, interessante Medikamente bei denen ich dann nochmal andere Medikamente gegen die Nebenwirkungen der ersten hätte nehmen müssen, und was weiß ich nicht alles für tolle Sachen. Wenn ich überlege wie lange ich nun schon recht erfolgreich mit Cannabis meine Problematiken im Griff habe, ohne störende Nebenwirkungen zu haben wie eine zerstörte Leber oder andere Organschäden verursacht durch Medikamente. Hätte ich über den gleichen Zeitraum dementsprechende Medikamente genutzt, wäre ich inzwischen bei einer ziemlich intensiven Dosierung und wahrscheinlich kaum noch in der Lage, hier solche Romane zu tippen 😛

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