Dieses Thema enthält 2 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Tazzia vor 1 Monat, 1 Woche.

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  • #1693

    Anonym
      • Offline

    Guten Abend liebe Leute,

    Ich heiße Herbert und bin neu hier im Forum um euch einige Fragen zu stellen. 🙂
    Ich bin 29 Jahre alt und habe bisher noch keinen Kontakt mit Cannabis gehabt. Ich möchte mich über die Wirkungen von CBD erkundigen. Ich bin nicht interessiert “high“ zu werden im herkömmlichen Sinn. Daher kommt THC für mich nicht in Frage da ich vermute, da ich ein nervöser Mensch bin, dass sich dessen Wirkung äußerst negativ auf mein Befinden auswirken würde und ich diesen “Kick“ nicht brauche. Ich bin einzig und allein interessiert an einer Sorte die nicht psychoaktiv ist im Sinne von high werden und was man sich darunter vorstellt und kennt. Ich bin oftmals sehr nervös z.B. vor einem Date, vor wichtigen beruflichen Terminen, jedoch nicht pathologisch nervös, d.h. diagnostiziert. Ich denke dennoch nervöser zu sein als die meisten Menschen. Ich meide Koffein und dergleichen. Am Abend trinke ich meistens ein bis zwei große Bier um zu entspannen, was jedoch auf Dauer mit Sicherheit nicht gesund sein kann.
    In meiner Jugend hatte ich Freunde die vom “Gras“ verrückt geworden sind und auch stationär in der Psychiatrie behandelt werden mussten, einen Schulkollegen hat es besonders schlimm erwischt, er hat sich bis heute nicht erholt und hat eine Paranoia entwickelt. Das war für mich so abschreckend, dass ich Cannabis nie probiert habe.
    Nun habe ich einige Artikel gelesen über CBD und dessen Wirkungen jedoch keine “first-hand“ Erfahrungen. Ich würde meine Pflanze selbst großziehen um sicher zu sein nicht an die falsche Sorte zu gelangen. Was könnt ihr mir empfehlen? Besteht bei der Einnahme von CBD die Gefahr “verrückt“ zu werden?
    Kann man Pflanzen selbst großziehen die weniger als 1% THC haben? Ist CBD wirklich wirksam gegen Nervosität? Welche Erfahrungen habt ihr mit CBD gemacht? usw.
    Ich vermute dass hier dem Forumsnamen entsprechend einige User unterwegs sind die Cannabis als Allheilmittel verwenden. Ich freue mich auch auf Antworten von Mitgliedern die mit der Pflanze und insbesondere CBD negative Erfahrungen gemacht haben.

    Einen schönen Abend,

    LG Herbert

    #1695

    JackJuicyFruit
    Keymaster
      • Offline

    Hallo und herzlich Willkommen bei uns im Forum 😀

     

    Zuerst mal finde ich es sehr schön das du dich trotz deiner negativen Erfahrungen doch noch einmal dazu entschieden hast, dich weiter zu informieren.

    Ich selber gehöre ebenfalls zu der Fraktion, die Cannabis auch medizinisch nutzen, in meinem Fall gegen organisch bedingte Schlafstörungen und Hyperhydrosis. Ich habe auch eine Testphase mit CBD-Tropfen gemacht, dazu werde ich dann gleich mal etwas mehr schreiben 😉

    Beginnen wir doch erst einmal mit deinen Fragen, schauen wir mal das wir alles beantwortet bekommen 😉 Und entschuldige falls ich ein wenig konfus schreibe hier, mir steckt noch eine Nachtschicht in den Knochen 😛

    Also fangen wir doch einfach mal an: Zunächst mal gibt es inzwischen sogenanntes „CBD-Gras“, das sind Sorten mit einem hohem CBD-Gehalt, aber einem nur sehr geringem THC-Gehalt, vergleichbar mit Nutzhanf quasi. Diese Sorten haben keine psychoaktive Wirkung, werden deshalb gerne von Leuten genutzt, die wie du den Rausch nicht haben wollen. Problematisch wird es halt nur mit dem Anbau dieser Sorten hier in Deutschland, da die Polizei zunächst erstmal nicht zwischen CBD-Gras und „normalem“ Gras unterscheidet, zumal es sich von der Optik eh nicht auseinanderhalten lässt.

    Eine andere Option wären vielleicht die CBD-Tropfen die ich oben schon einmal angesprochen habe. Diese gibt es in verschiedenen Dosierungen und könnten eigentlich dem entsprechen was du suchst. In meinem Selbstversuch mit solchen Tropfen konnte ich eine positive Wirkung auf meine Hyperhydrosis verspüren, sowie eine gewisse innere Ruhe die sich über einen legt. Je nach Dosierung kann diese Ruhe dann auch in Müdigkeit übergehen, wunderbar zum einschlafen 😉 Einen Rausch hat man bei diesen Tropfen auch nicht, da ihr THC-Gehalt unter 1% liegt.

    Eine Gefahr „verrückt“ zu werden besteht bei CBD-Konzentraten eigentlich nicht, da dem ganzen halt die psychoaktive Sparte fehlt, die bei manch einem merkwürdige Symptome auslösen können. Aber auch hier gilt wie bei allem anderen, das du dich erstmal mit der Dosierung herantasten solltest und nicht direkt dir eine volle Dröhnung verpasst 😉 Ich selber habe zum Beispiel ganz langsam angefangen, indem ich mir ein bis zwei Tropfen 10% CBD-Öl unter die Zunge getropft habe. Im Laufe meines Selbstversuches konnte ich diese Dosierung auch sehr lange halten, es kam halt nur hier und da mal vor, an besonders anstrengenden Tagen zum Beispiel, dass ich mal 4-6 Tropfen über den Tag verteilt genommen habe. Aber wie gesagt musst du da einfach schauen wie es bei dir anschlägt und fängst halt erst einmal langsam an.

     

    Ich muss mal schauen ob ich mein „Tagebuch“, das ich begleitend zu dem Versuch mit CBD-Tropfen geführt habe, noch irgendwo auf einer externen Festplatte habe, das könnte vielleicht ganz interessant sein. Aber natürlich kannst du auch gerne einfach weiter Fragen stellen, wir antworten so gut wir können 😉

     

    Es grüßt,

     

    der Jack

    #1702

    Tazzia
    Teilnehmer
      • Offline

    Huhu…

    Ich geb nur mal kurz meinem Senf bzgl. Sorten für den eigenen Grow hinzu….

    Ich habe jetzt Samen daheim von Dinafem. Für meimem Göttergattrn als „Tagesgras“ gedacht, der CBD Gehalt soll zwischen 10-14% liegen ( allein das ist schon sehr hoch) und der THC Gehalt bei weniger als 1%. So dass es eigentlich keinen Psychedelischen Effekte geben sollte. CBD gilt ja als Gegenspieler zum THC.

    Achso… die Sorte heisst Dinamed und ist eher Sativalastig, heisst, braucht ein klein wenig, bis die Mädels fertig sind…

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