Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  JackJuicyFruit vor 3 Tagen, 21 Stunden.

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  • #3648

    RoyalGanja
    Teilnehmer
      • Offline

    Folgendes rein hypothetisches Szenario:
    Person A wird eines Verbrechens bezichtigt was er/sie nicht begangen hat. Die Polizei nimmt Person A fest und konfisziert sein/ihr Smartphone. Es werden Ermittlungen gegen Person A eingeleitet. Aus den folgenden Schreiben geht hervor, dass die Beschlagnahmumg rechtmäßig war und das die Polizei befugt ist die Daten auf dem Handy von Person A auszuwerten. Person A wird mehrfach dazu aufgefordert den Pincode preiszugeben, da ansonsten Kosten entstünden die er/sie später übernehmen müsse. Diesen Aufforderungen kam Person A selbstverständlich nicht nach. Weiterhin wäre zu erwähnen, dass es sich bei dem Smartphone um eines der neueren I Phones handelt, dessen Entsperung wohl eine Herausforderung für die Justiz darstellt. Person A ist sich hinsichtlich der Anklage keiner Schuld bewusst, ist jedoch besorgt, dass es zu Zufallsfunden anderer Art kommen könnte. Womit Person B ins Spiel kommt. Person A hat Gelegentlich von Person B „Hilfe“ bezogen. Weiterhin haben sich Person A und B gelegentlich verabredet gemeinsam „Einkaufen“ zu gehen. Die Formulierungen waren in den meisten Fällen recht vage. Person B stellte darauf hin seinen/ihren Konsum und alles weitere ein, was Person B sich schon länger vorgenommen hatte nun allerdings auch den Anlass dazu sah. Nun die Fragen…Beauftragt die Polizei wegen Kleinkriminalität externe Unternehmen zur Handyauswertung? Wenn ja muss Person A diese Kosten dann wirklich tragen? Hat Person B aufgrund von WA-Nachrichten etwas zu befürchten? Was für Ratschläge hättet ihr für Person A und B?

    LG!

    #3649

    JackJuicyFruit
    Keymaster
      • Offline

    Hui, Person A, Person B… Ich bin für Antwort C und nehme einen Joker!

    Ich fasse das mal kurz zusammen:

    Person A wurde von der Polizei gepackt und auf seinem Handy befinden sich verdächtige Nachrichten, die auf Schandtaten von Person B hinweisen, habe ich das schonmal soweit richtig verstanden?

    Na heidewitzka, da ist ja was los bei diesem „Gedankenspiel“. Erstmal ist ja die Frage warum die Durchsuchung des Handys gerechtfertigt ist, aus welchem Grund die Polizei überhaupt da aktiv wurde und Person A mal besucht hat…. Dann mal rein zu dem Verfahren: Sollte die Durchsuchung rechtens sein und sich auch dementsprechende Beweise dabei sichern lassen wird Person A die Kosten dafür auch aufgedrückt bekommen wenn es zu einer Verurteilung kommt, aber ich glaube das ist in so einer Situation noch das geringste Problem…

    Dann die Sache mit den WhatsApp Nachrichten: Immer wieder ein Thema über das man sich streitet wie es da von der Gesetzeslage her ist. Hier ist es ja auch je nach Bundesland nochmal verschieden wie da weiter verfahren wird. So ist es möglich, das die Beweise in Whatsapp Nachrichten erstmal keinen Belang haben, da sie Person A nicht betreffen sondern Person B, die ja bisher noch nicht weiter aufgetaucht ist bei der ganzen Sache. Ebenso kann es aber auch sein dass das ganze dann größere Kreise zieht, je nach Umständen wo, wie und wer da so alles was findet… Es gab ja auch schon Fälle wo die Polizei wegen angeblicher Waffen eine Wohnung durchsucht hat, Cannabis fand und unverrichteter Dinge wieder abzog, weil das Cannabis ja nicht der Grund der Durchsuchung war.

    Ein spannendes Gedankenspiel, ist halt mit vielen Dingen verknüpft was da noch so draus wachsen kann. Wegen ein paar Nachrichten mit „Hast du vielleicht mal ein paar Gramm für mich“ oder ähnlich eindeutigem Inhalt würde hier in meiner Umgebung wohl kaum jemand aktiv werden, anders würde es natürlich aussehen wenn sich hunderte solcher Nachrichten finden lassen und es auch um größere Mengen gehen würde, da wäre dann auch irgendwann mal eine Grenze erreicht, aber bei „sporadischem“ Kontakt im geschäftlichen Sinne wäre hier kaum was zu erwarten.

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