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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  JackJuicyFruit vor 2 Jahre, 4 Monate.

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    JackJuicyFruit
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    Hallo liebe KiFo- Gemeinde 😀

     

    Heute melde ich mich mit einem kleinen Tutorial bei euch, dieses mal möchte ich mich damit befassen wie man sich ganz einfach seine eigenen

    Inside-out Cones basteln kann, ohne teure Drehhilfen. Fangen wir also direkt an, ich erkläre das ganze Schritt für Schritt.

     

    1. Material

    • Papers der Marke eurer Wahl
    • Filter Tip
    • Drehhilfe (Pinsel, kann aber auch ein Kugelschreiber oder alles andere mit leicht conischer Form sein)
    • Füllung für die Cone
    • Falls gewünscht: Einfüllhilfe (kleiner Trichter um die Füllung in die Cone zu bekommen)

    2. Vorbereitungen

    Die Vorbereitungen sind ja eigentlich klar und denkbar simpel:

    Bereitet eure Füllung für die Cone vor, egal ob pur oder mit Tabak oder sonst was gemischt, jeder wie er mag 😉

    Dreht euren Filter Tip schonmal vor und legt ihn euch bereit. Und dann kann es auch schon losgehen:

     

    3. Die Cone bauen

    Als erstes nehmt ihr euer Paper und legt es vor euch hin. Positioniert ruhig schonmal eure Drehhilfe auf dem Paper. WICHTIG: Der Klebestreifen liegt hier mit der klebrigen Seite nach unten auf der euch zugewandten Seite. Wir wollen ja Inside-Out drehen, bei einem normal gedrehten Joint würde man hier das Paper einfach ganz normal verwenden, mit dem Klebestreifen oben an der von einem abgewandten Seite.

    Nehmt jetzt Paper und Drehhilfe auf und wickelt das Paper um eure Drehhilfe herum. Leckt den Klebestreifen an und legt das Paper dann über den Streifen, so dass ihr noch einen kleinen Überstand habt, der beim normalen drehen ansonsten im Joint verschwinden und nicht abstehen würde. WICHTIG: Achtet darauf das ihr keine allzu großen Wellen oder Knicke beim kleben habt. An den Stellen kann man sich sonst später gerne mal Löcher hineinbrennen.

    Habt ihr das Paper soweit fertig geklebt, könnt ihr es auch schon von eurer Drehhilfe herunternehmen. Als nächstes wird dann der Filter Tip eingefügt. Ich mache das immer so, das ich den Filter Tip von oben in die Cone stecke und dann mit der Drehhilfe ihn an die richtige Stelle schiebe. Manche schieben den Filter Tip auch von unten durch das schmalere Ende, das finde ich persönlich allerdings etwas unpraktisch.

     

    Und nun kann eure Cone auch schon befüllt werden. Die Drehhilfe kann hier auch als Stopfwerkzeug genutzt werden, da sie ja eh die gleiche Form wie der Joint hat 🙂 Stopft eure Cone nicht zu locker, wenn noch Luftlöcher im Joint sind bekommt man Probleme beim abflämmen des überstehenden Papiers. Stopft man allerdings zu fest bekommt man einen knüppelharten Joint, an dem man kaum ziehen kann. Experimentiert einfach ein wenig, man bekommt recht schnell ein Gefühl dafür wie stark man stopfen muss.

    Und schon hat man eine gefüllte Cone vor sich liegen mit dem noch abstehenden Papier an der Klebestelle.

     

    4. Das überstehende Papier los werden

    Nun kommt der interessante Teil: Das entfernen des überstehenden Papers. Hier kann man das Paper einfach abreißen, was allerdings nicht ganz so ordentlich ist und die Gefahr besteht das man sich die Klebestelle wieder einreißt, oder man nutzt ein Feuerzeug und brennt das überstehende Papier einfach ab. Einige feuchten das Papier nochmal kurz oberhalb des Klebestreifens an bevor sie es anzünden, dies ist allerdings nicht notwendig wenn man die Cone vernünftig geklebt hat, ohne Falten. Haltet euren gefüllten Joint mit dem Tip nach unten in einem leicht schrägen Winkel. Je aufrechter man die Cone beim abflämmen hält, desto größer wird die entstehende Flamme und kann einem die Cone noch beschädigen, also ruhig die Cone etwas schräger halten.

    Hier sieht man wie die Flamme sich am überstehenden Papier entlang frisst ohne die eigentliche Cone zu beschädigen.

    Und schon habt ihr einen rauchbaren Inside-Out Joint vor euch liegen 🙂 Das ganze hat einfach den Effekt das man etwas weniger Papier mit raucht, das ja auch gerne mal den Geschmack negativ beeinflusst oder einfach nur unangenehm ist. Nebenbei habe ich die Erfahrung gemacht, das meine Inside-Out Joints besser abbrennen als normal gedrehte, da ich einfach keine Stelle habe an der das Paper großartig überlappt, also quasi zwei Schichten Paper brennen müssten.

    Wer seinen Joint nicht direkt rauchen, sondern ihn mitnehmen möchte, kann dies natürlich auch ganz einfach machen. Dreht das obere Ende des Papers einfach ein bevor ihr den überstehenden Rest abbrennt, genauso wie ihr es bei einem normal gedrehten Joint auch machen würdet um ihn oben zu verschließen. Stellt dann den überstehenden Rest wieder auf und lasst ihn abbrennen, haltet den Joint dabei aber ruhig ein wenig waagerechter als bei der anderen Variante. Die zusammengedrehte Spitze entzündet sich nicht mit.

     

    5. Ein bisschen Angeberwissen

    Wer nicht nur mit dieser Bauvariante seinen Freunden verwunderte Blicke entlocken möchte, sondern das ganze auch noch mit Stil direkt nach dem bauen anzünden möchte, bekommt hier die Möglichkeit 😛

    Man kann die Flamme, die beim abbrennen des überstehenden Papier entsteht, dazu nutzen um den Joint damit zu entzünden. Haltet den Joint weiterhin schräg nach oben und beginnt am Joint zu inhalieren, während die Flamme noch das überstehende Papier hochwandert. Macht man alles richtig springt die Flamme dann oben auf den Rand des Joints über und entzündet das ganze, gerne auch nochmal mit einer kleinen Stichflamme (also Achtung bei Frisuren mit langem Pony).

     

    So, ich hoffe ich konnte euch diese Variante ein wenig näher bringen, bei Fragen könnt ihr euch gerne hier im Thread an mich wenden.

    Es grüßt,

    JackJuicyFruit

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