Schlagwörter: 

Dieses Thema enthält 6 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Leon vor 6 Monate, 3 Wochen.

Ansicht von 7 Beiträgen - 1 bis 7 (von insgesamt 7)
  • Autor
    Beiträge
  • #853

    Lips
    Teilnehmer

    Guckediguck, ich bin beim googeln auf eure seite gestoßen. dort habsch einen äußerst interessanten beitrag gelesen, wo jemand die psychopharmaka ausschleichen möchte und um rat bat. nu habsch mich registriert und eingeloggt und der beitrag ist nicht mehr zu finden :/ gibt es evtl. hier jemand, der sich austauschen möchte? Ich hab reichlich erfahrung mit cannabis und ebenso reichlich erfahrung mit psychopharmaka. derzeit bin ich bei 0 medis und

    <- korrigiert sich *räusper* bei 1 medikament.

    dieses medikament heißt: 1 jolly pro tag *froi*

    mein kopp ist völlig wirr, hab alles außer psychose oder bipolar. PTBS, depression, angststörung – auch agoraphobie mit panikattacken, dissoziation und flashbacks, das volle programm. ich bin ja mal gespannt 🙂

    • Dieses Thema wurde geändert vor 1 Jahr, 5 Monate von  Lips.
    #858

    JackJuicyFruit
    Keymaster

    Hey Lips 🙂

    Meintest du vielleicht diesen Thread: Cannabis als Medizin ?

    Das klingt ja nach einem „netten“ Komplettpaket was du da auflistest, kann mir vorstellen das dich das ganze in deinem Alltag sehr eingeschränkt hat, um so schöner zu lesen das du dich erfolgreich selbst therapierst bis jetzt. Und das eine Medikament das du am Tag noch konsumierst scheint ja gar nicht mal so schlecht zu sein 😛

    Ich selber bin auf Grund meiner Arbeit öfter mal im Suchttherapeutischen stationären Bereich unterwegs, finde es daher sehr interessant mal ein paar Erfahrungsberichte zu hören, falls ich zu neugierig sein sollte, sag bescheid 😉 Ist halt spannend beide Seiten zu sehen, einmal die Ärzteschaft und dem gegenüber die Patienten.

    Ich leg einfach mal los mit ein paar Fragen, bin da sehr interessiert an deiner Geschichte 🙂

    Wie stark sind deine beschriebenen Symptome denn ausgeprägt im Alltag wenn du komplett ohne Medikamente wärest, also ohne Cannabis oder anderes? Und was waren so die „Highlights“ deiner Medikamentösen Laufbahn, also Medikamente mit denen du eher mehr Probleme als Lösungen bekamst zum Beispiel oder welche mit starken Wechsel-oder Nebenwirkungen?

    Und das wichtigste: Wie würdest du den Unterschied beschreiben zwischen der „Schulmedizinischen Behandlung“ und deiner Selbsttherapie mit Cannabis in Hinsicht auf Wirkung und Lebensqualität? Klingt ja erstmal so als seist du sehr zufrieden mit deiner Selbsttherapie 😉

    Und natürlich wäre dann auch noch die Frage ob du in deiner Selbsttherapie einen gewissen Sortentypen bevorzugst? Zum Beispiel eher Sorten mit einer Sativa-Wirkung oder eine körperlich entspannende Indica? Es gibt ja auch einige Konsumenten die auf einen gewissen Sortentypen nicht klar kommen und dieser eher kontraproduktiv für sie ist.

     

    Sind ein paar Fragen, bin halt wie gesagt sehr interessiert in dem Bereich 🙂 Es ist halt immer wieder schön zu lesen wenn es jemand schafft, sich erfolgreich mit Cannabis zu behandeln und der Pharmalobby den Rücken zukehrt 😛

    #2670

    Leon
    Teilnehmer

    Du wurdest leider sichtlich nicht verschont :/ Kann mir gut vorstellen, dass dich ein bisschen Dope auf bessere Gedanken bringt.

    Nimmst du es legal ? Hast du dir denn auch Meinungen von verschiedenen Ärzten eingeholt ? Viele Ärzte verschreiben mittlerweile Hanföl..da gibt man sich paar Tropfen unter die Zunge und es soll wohl helfen.

    #3181

    Immortal
    Teilnehmer

    Ich wurde kurzzeitig mit Antidepressiva behandelt, furchtbares Zeug….
    Allerdings muss ich folgendes sagen. Das kiffen hat meine Depressionen und die Begleiterscheinungen deutlich schlimmer gemacht! Es hat mich weder irgendwie positiv beeinflusst noch positiv gestimmt. Der aktuelle Zustand wurde nur schlimmer und meine Motivation aus dem Loch zu kommen war völlig weg. Auch als ich noch keine Depressionen hatte und ein paar Wochen sehr viel gekifft hab, bekam ich Depressionssymptome. Vielleicht ist das nicht bei allen so, aber bei mir war kiffen in diesem Zustand ganz ganz gefährlich und schädlich.

    #3191

    Closer
    Teilnehmer

    Also ich konnte mein Venlafaxin um die Hälfte senken ohne richtig in die Depression abzutriften…

    Wichtig ist, dass man seine Dosis kennt und nicht von morgens bis abends am Durchkiffen ist, ohne sein Leben im Griff zu haben…

    Aber ein super Beispiel, wer sein Leben im Griff hat und trotzdem jeden Tag dauerhigh ist: Snoop Dogg

    Ich denke, man sollte Cannabis & Depression erforschen und ein paar Studien dazu fahren…

     

    Viele Gs

    Closer

     

    #3207

    Immortal
    Teilnehmer

    …naja, nur das Snoop Dogg erst vor einigen Wochen in einer US Talkshow erzählt hat, das sein Konsum hauptsächlich CBD beinhaltet. Snoop ist definitiv nicht dauer high, das ist Image. Hab Road Crews kennen gelernt die mit Snoop Shows gemacht haben, der Mann raucht zwar den ganzen Tag aber definitiv nicht nur THC lastiges Material.

    Langzeitstudien zu THC und Depressionen gibt es bereits. Wurden zur Legalisierung für medical weed in Kalifornien mit benutzt.

    #3390

    Leon
    Teilnehmer

    Ich habe eine gute Freundin welche dieses CBD Öl wegen Depressionen einnimmt und sie erzählt immer, dass sie es runterbringt wenn sie wirklich in Depressionen ist.

    Aber ich glaube das kann man sowieso merken wenn man dieses Mittel auch zu sich nimmt.

Ansicht von 7 Beiträgen - 1 bis 7 (von insgesamt 7)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!