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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  JackJuicyFruit vor 2 Jahre, 3 Monate.

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    JackJuicyFruit
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    Technische Daten

     

    Maße: 122mm x 29mm

    Gewicht: ca. 110g

    Netzteil: 5V/1.2A

    Akku: Lithium-Ionen, austauschbar

    Heizelement: Keramik

    Beleuchtung: LED

    Farben: Silber/Schwarz/Titan

    Preis: 239€ (bei http://www.vaporizer-markt.de )

     

    Besondere Eigenschaften

     

    leicht und handliche Bauweise
    einfache Bedienung
    integrierte Abschaltautomatik
    Keramik Heizelement
    5 Temperaturstufen (180°C, 190°C, 200°C, 205°C, 210°C)
    austauschbare Lithium-Ionen-Akkus
    Aufwärmzeit von max. 1-2 Minuten
    Akkuladung ausreichend für 1 Stunde Dauerbetrieb
    geeignet für ätherische Öle und getrocknete Kräuter
    Lieferumfang

     

    1x Arizer Air Vaporizer mit eingebautem Akku

    1x Netzteil/ Ladekabel

    2x Glas-Diffuser-Rohre (eins mit Plastikspitze, abschraubbar)

    1x Glas-Aroma-Schale

    1x Transporttasche mit Gürtelclip

    1x Schutzhülle aus Silikon

    1x Edelstahlwerkzeug

     

    Verarbeitung/ Erster Eindruck

    In diesem Fall liegt der Arizer Air in Silber vor. Der Vaporizer ist mit seinen 110g und seiner recht kompakten Bauweise ein recht kleiner Weggenosse. Der obere schwarze gehaltene Teil des Vapos ist die Heizkammer, wo auch die Mundstücke von oben aufgesteckt werden, im unteren Teil versteckt sich der Akku des Arizer. Der Vapo lässt sich recht einfach aufschrauben und der Akku sich problemlos austauschen, die Gewinde passen alle gut und sind soweit auch sauber verarbeitet. An der Seite befindet sich der Anschluss für das Ladekabel, mit einem kleinen Gummiverschluss. Der Verschluss ist am Gehäuse befestigt, man sollte aber dennoch etwas vorsichtig damit umgehen, ewig wird das wahrscheinlich nicht halten und dieses kleine Teil geht dann schnell mal verloren.

    Das gleiche ist oben bei der Heizkammer, diese wird auch mit einem Gummistöpsel verschlossen, der mit einem kleinen Pin am Gehäuse hängt. Dies ist definitiv nicht für die Ewigkeit gedacht und wird sich wahrscheinlich schnell auflösen.

    Die Mundstücke aus Glas sind recht stabil, gerade und passen gut in den Vaporizer. Man sollten den Vapo zuerst aufheizen und dann erst das Mundstück einschieben, gerade bei den ersten Malen ist das ganze sonst noch sehr schwergängig. Dafür sitzt das Mundstück aber auch gut auf dem Vapo und schließt luftdicht ab. Bei den mitgelieferten Mundstücken ist eines mit einer abschraubbaren Plastikspitze dabei. Durch die Spitze wird der Dampfaustritt nochmal verjüngt, macht das inhalieren etwas angenehmer da nicht so viel auf einmal in den Mund kommt. Allerdings wird die Spitze des Mundstücks recht schnell heiß, man sollte eher viele kurze Züge machen, anstatt einem langen.

    Bei etwas weicheren Materialien, die im Mundstück hängen bleiben wenn man es kurz in das Material drückt funktioniert das Prinzip recht gut, man muss aber schon gut auf die richtige Füllmenge achten, da sonst schnell gar nichts an Luft durchgeht. Ab und an hilft es dann das Mundstück ein kleines Stück wieder aus dem Vaporizer heraus zu ziehen, dadurch kann man meist nochmal den Durchzug erhöhen.

    Insgesamt ist der Arizer Air ein recht guter tragbarer Vapo, allerdings ist dieses Prinzip mit dem befüllen der Mundstücke schon etwas seltsam, muss man sich erstmal dran gewöhnen. Die Verarbeitung ist in Ordnung bei dem mir vorliegendem Gerät, die Teile auf die es ankommt sehen auf jeden Fall ordentlich aus.

     

    Bedienung

    Die Bedienung des Arizer Air ist recht einfach gehalten. Bedient wird der Vaporizer über einen Schalter, die Hersteller nennen ihn „Hoch/Runter-Schalter“. Man kann halt oben und unten drücken, wie bei einem Kippschalter eben.

    Zum einschalten drückt man den „Hoch/Runter-Knopf“ 3 Sekunden lang in der Mitte. Der Arizer Air leuchtet kurz blau auf und geht dann in den Temperaturmodus.

    Hier kann man durch hoch und runter drücken die Temperatur einstellen. Der Arizer Air verfügt über 5 verschiedene Temperatureinstellungen, jeweils durch eine andere Farbe dargestellt:

    Blau: 185°C
    Weiß: 195°C
    Grün: 200°C
    Gelb: 205°C
    Rot: 210°C

    Hat man seine gewünschte Temperatur gefunden wartet man kurz und der Arizer beginnt mit dem Heizprozess, angezeigt durch eine blau blinkende LED. Sobald die LED durchgehend blau leuchtet hat der Vapo die eingestellte Temperatur erreicht und ist bereit zum benutzen.

    Möchte man nicht immer wieder durch das Temperaturmenü zu seiner letzten Einstellung gehen, kann man nach einschalten des Vapos auch einfach den „Runter-Knopf“ 2 Sekunden lang drücken, um direkt die zuletzt eingestellte Temperatur zu wählen.

    Der Vaporizer hat einen Piepton um anzuzeigen das er die Tastendrücke angenommen hat, den kann man aber auch ganz einfach ausschalten, indem man den „Hoch-Knopf“ einfach 2 Sekunden lang gedrückt hält, dann hört das nervige Piepsen auf.

    Ist der Vaporizer dann fertig aufgheizt kann man das befüllte Mundstück einstecken in die Heizkammer, kurz nochmal nachheizen lassen und dann genießen.

    Der Arizer Air hat eine Schutzabschaltung, die ihn nach 10 Minuten Dauerbetrieb automatisch abschaltet.

    Der Arizer Air im Alltagstest

    Ich habe mir dann einfach mal den Gürtelclip für den Arizer geschnappt und den Vapo die letzten Tage im Alltag mit mir rumgetragen. In dem Gürtelclip hat der Vaporizer Platz und die beiden Mundstücke. Es werden zu den Mundstücken auch zwei Gummikappen mitgeliefert, mit denen man die Mundstücke verschließen kann. Dadurch kann man sich die Mundstücke befüllen und so dann direkt aus dem Gürtelclip in den Vapo packen, und muss nicht erst noch seine Kräuter rauskramen und stopfen. Man kann also immer 2 Füllungen direkt bereit tragen mit dem Gürtelclip.

    Ansonsten ist der Arizer von der Bedienung recht simpel, einschalten, aufheizen, Mundstück drauf und inhalieren. Der Vapo heizt recht schnell auf, bei mir hat er es von Zimmertemperatur auf seine Höchsttemperatur in 54 Sekunden geschafft, ist also ziemlich schnell Einsatzbereit. Allerdings heizt der Vapo nach aufstecken des Mundstücks nochmal nach, so 10 Sekunden etwa um seine Endtemperatur zu halten.

    Der Arizer Air hat einen echt guten Durchzug, es lässt sich fast Widerstandsfrei inhalieren, so fern man die Kräuterkammern richtig befüllt. Die Mundstücke aus Glas dienen bei diesem Vaporizer auch als Kräuterkammer. Im unteren Teil (der in den Vaporizer gesteckt wird) ist eine kleine Kammer, die durch ein mit 4 Löchern versehenes Sieb vom Mundstück getrennt ist. Die Kräuter werden also unten in das Mundstück gefüllt bevor man es auf den Vaporizer steckt. Eine etwas umständliche Methode wie ich finde. Gerade bei sehr trockenen bröseligen Kräutern hat man das Problem das die Kräuter nicht in dem Mundstück hängen bleiben, sondern schnell wieder rausfallen. Zu fest stopfen sollte man das Mundstück auch nicht, da sonst der Durchzug dementsprechend schlecht ist. Dann muss man den Vapo von oben auf das Mundstück stecken und kann das ganze dann erst wieder umdrehen. Zu feines Kräutermaterial kann hier ab und an das Mundstück verstopfen oder es wird mit inhaliert.

    Wenn man die Kräuter in die Heizkammer schüttet und dann das Mundstück draufsteckt hat man das Problem das die Kräuter die Luftwege verstopfen, dadurch kann man fast gar nicht mehr ziehen.

    Der Akku des Arizer Air ist für meine Zwecke absolut ausreichend gewesen, ich habe den Vaporizer mit einer kompletten Ladung insgesamt 15 mal auf Höchsttemperatur aufheizen für jeweils eine ca. 1 Minütige Dampfsession. Für Leute die gerne ihren Vaporizer zum glühen bringen unterwegs lohnt sich ja der Kauf eines zusätzlichen Akkus, da diese beim Arizer Air austauschbar sind. Für den normalen Gebrauch unterwegs ist aber ein Akku mehr als ausreichend meiner Meinung nach.

    Ist der Vaporizer einmal leergedampft braucht man ca. 2,5 Stunden bis der Arizer Air wieder vollständig aufgeladen ist. Das Kabel des beiliegenden Netzteil ist leider etwas kurz, man kann den Vapo zwar auch benutzen während man ihn auflädt, allerdings braucht man dann schon eine Steckdose in unmittelbarer Nähe.

    Nun noch eine kleine Besonderheit beim Arizer Air:

    Im Lieferumfang enthalten war neben den Mundstücken auch eine Aroma-Schale aus Glas, passend für den Vaporizer. Diese Aroma-Schale soll dazu dienen verschiedene Kräuter oder Öle zu verdampfen. Dafür wird die Schale einfach auf den Arizer Air gesteckt wie ein Mundstück, die Schale wird befüllt und der Vaporizer eingeschaltet. Leider ist die Temperatur absolut nicht ausreichend um die Aroma-Schale vernünftig aufzuheizen, es kommt zu keiner Verdampfung. Durch die Schutzabschaltung des Arizer Air nach 10 Minuten Betrieb ist auch kein durchgehender Betrieb möglich, um die Schale über längere Zeit zu heizen, man muss schon daneben sitzen und den Vapo alle 10 Minuten wieder einschalten. Eigentlich schade da mich diese Funktion schon ein wenig neugierig gemacht hatte, nachdem ich wusste das es sie geben soll.

     

    Fazit

    Mit dem Arizer Air bekommt man einen ganz guten Vaporizer mit einem gutem Widerstandfreiem Durchzug. Die Befüllung mit den Mundstücken ist anfangs schon sehr gewöhnungsbedürftig, ich konnte mich in meiner Testwoche einfach nicht so richtig mit anfreunden. Wer frischere Kräuter verwendet oder eher Öle auf einer Trägerbasis wie zum Beispiel Baumwolle wird damit wahrscheinlich nach einer Zeit ganz gut zurecht kommen.

    Schade fand ich, dass diese Aroma-Schale nicht wirklich funktioniert hat, aber gut das wäre ja auch nur ein kleines Luxusfeature gewesen.

    Zusammenfassend kann ich sagen das der Arizer Air ein ganz vernünftiger Vaporizer ist, aber für einen Vapo in der Preisklasse definitiv nicht meine erste Wahl. Das umständliche Handling hat mich einfach nicht überzeugt während meines Tests.

     

    Damit beende ich diesen Report und hoffe das er wieder einigen bei ihren Fragen weiterhilft.

     

    Es grüßt,

     

    der Jack

     

     

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