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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Closer vor 8 Monate, 1 Woche.

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    JackJuicyFruit
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    Technische Daten

     

    Name: Da Vinci Ascent

    Größe: 14,8 x 11,8 x 9,2 cm

    Gewicht: 680g

    Heizelement: Keramik

    Stromversorgung: Akku (Netzteil liegt bei)

    Ladezeit bei leerem Akku:

    Beleuchtung: Oled Display

    Für Öle geeignet: Ja (Ölbehälter aus Glas liegen bei)

    Preis: 229 € (www.vaporizer-markt.de)

     

    Besondere Eigenschaften

    –          Dampfwege vollständig aus Glas

    –          Programmierbare „persönliche Dampf-Zyklen“

    –          Stufenlos einstellbare Temperatur bis 221°C

    –          Für Kräuter, Harze und Öle geeignet

    –          Abschaltfunktion mit programmierbaren Timer

    –          Wasserfilteradapter erhältlich (nicht enthalten)

     

    Lieferumfang

    1x Da Vinci Ascent Vaporizer (verschiedene Optiken wählbar: Schwarz, Carbon, Croc, Holz, Skulls)

    2x Mundstück (vormontiert und eines als Ersatz)

    2x Ölbehälter für die Heizkammer

    3x Edelstahlsiebe

    1x Metallstocher (im Vaporizer befestigt)

    1x Ladegerät

    1x Tragetasche aus schwarzem Samt

    4x Bedienungsanleitung (DE, ENG, ES, FR)

    1x Ascent Aufkleber

    1x Da Vinci Social Media Karte

     

    Verarbeitung/ Optik

    Der Ascent wird in 5 verschiedenen Optiken geliefert, in diesem Fall liegt die schwarze Version vor.

    Der Vaporizer  macht einen guten ersten Eindruck, alles ist sauber und passgenau verarbeitet, die Heizkammer lässt sich mit wenig Druck öffnen und sie verschließt durch eingesetzte Gumminähte luftdicht mit dem Mundstück. Durch das silberne Gitter am unteren Ende durch das die Luft eingesaugt wird und seine Form erinnert der Ascent zunächst etwas an einen älteren elektrischen Rasierer.  Das Mundstück lässt sich komplett im Vaporizer versenken wodurch es beim Transport geschützt ist. Für den Gebrauch kann man es herausziehen oder auch direkt am Gerät ansetzen und inhalieren. Ich kann empfehlen das Mundstück heraus zu ziehen beim inhalieren, da es sonst schwierig ist vernünftig zu saugen. Bei den ersten malen ist es noch sehr schwer das Mundstück zu bewegen in den Gummidichtungen, gerade Leute mit brüchigen oder sehr kurzen Fingernägeln könnten Probleme haben das komplett versenkte Mundstück wieder heraus zu ziehen. Da wären kleine Einkerbungen oder ein griffiger Rand am Mundstück hilfreich.

    Der Luftweg im Vaporizer ist komplett aus Glas gehalten. Öffnet man die Heizkammer sieht man das innere Rohr des Luftweges welches über der Heizkammer in einem Trichter mit kleinen Löchern endet. Das Mundstück wird von oben über das innere Glasrohr geschoben und bleibt so variabel in der Länge. In der Verpackung ist ein zusätzliches Mundstück inklusive dem inneren Rohr beigelegt, falls es mal zu Glasbruch kommen sollte.

    Im oberen Teil wo das Mundstück herauskommt ist auch noch ein kleiner Metallstocher befestigt, der sich leicht herausziehen lässt. Den Metallstocher kann man nutzen um das Mundstück leicht anzuheben wenn man es sonst nicht herausbekommt oder um Reste aus der Heizkammer zu entfernen.

    Um die Heizkammer zu öffnen dreht man den unteren Teil des Vaporizers zur Seite. Es werden kleine Edelstahlsiebe mitgeliefert, eines davon sollte man in der Heizkammer platzieren, da sonst sehr feine Kräuter nach unten herausfallen könnten.  Die Heizkammer und das Mundstück werden von Gummidichtungen luftdicht abgeschlossen wenn man die Kammer wieder schließt.

    Der Ascent bietet auch die Möglichkeit Öle oder Liquids zu verdampfen. Dafür werden zwei kleine Glasbehälter mit Gummideckeln mitgeliefert, die genau in die Heizkammer passen. Die Behälter werden dann mit dem Öl befüllt und können in der Heizkammer erhitzt werden.

    Auf der Vorderseite des Ascent befindet sich ein kleines Display auf dem während des Betriebes die Temperatur (Fahrenheit oder Celcius) und der Akkustatus angezeigt wird. Während der Vaporizer aufheizt wird ein kleines Thermometer eingeblendet und die aktuelle, ansteigende Temperatur angezeigt. Ist der Vaporizer auf der eingestellten Temperatur zeigt der Ascent dies mit einer dampfenden Kaffeetasse auf dem Display.

    Bedienung

    Um den Ascent einzuschalten betätigt man einen Knopf der sich neben dem Mundstück befindet. Bedient wird der Vaporizer über 3 Knöpfe an der Seite wo sich das Display befindet: eine Plus-Taste, eine Minus-Taste und eine Einstellungs-Taste zum bestätigen.

    Nach dem einschalten heizt der Ascent automatisch auf die zuletzt eingestellte Temperatur auf. Die Temperatur lässt sich mit den Plus- und Minustasten aufs Grad genau einstellen von 0°-221°C

    Des weiteren hat der Ascent vier verschiedene Einstellungen die über die Bedientasten gesteuert werden.

    Temperatur umstellen: Um die Temperatur von Fahreinheit auf Celcius zu ändern wird die Einstellungstaste 5 Sekunden lang gedrückt

    Ausschalten des Heizelementes: Um den Akku zu schonen kann das Heizelement deaktiviert werden während den Dampf-Sessions. Dafür drückt man einmal kurz die Einstellungstaste und danach die Minustaste. Die angezeigte Kaffeetasse auf dem Display wird dann ohne Dampf-Symbol angezeigt.

    Einschalten des Heizelementes: Um das Heizelement wieder einzuschalten drückt man die Einstellungstaste und danach die Plustaste. Die angezeigte Kaffeetasse wird dann wieder mit dem Dampf-Symbol angezeigt und die Heizkammer wird wieder aufgeheizt.

    Einstellen des Bewegungssensor-Timers: Wird der Ascent eine Zeit lang nicht genutzt schaltet er sich automatisch ab. Die Zeit dafür ist einstellbar zwischen 30 Sekunden und 20 Minuten, bis der Vaporizer sich abschaltet. Um den Timer einzustellen drückt man zwei mal hintereinander die Einstellungstaste. Darauf wird für ca. 5 Sekunden ein Uhren-Symbol auf dem Display angezeigt. Während das Uhren-Symbol sichtbar ist kann man mit den Plus- und Minustasten die gewünschte Zeit bis zum abschalten einstellen.

    Einstellen von persönlichen Dampfzyklen: Der Ascent kann bis zu drei verschiedene persönliche Dampfzyklen einspeichern. Hierbei kann man einstellen wie lange der Vaporizer eine bestimmte Temperatur halten soll, bevor er sich dann wieder abschaltet. Um das Menü zu öffnen drückt man dreimal hintereinander die Einstellungstaste. Auf dem Display erscheinen dann drei Temperaturanzeigen wo unter jeder eine Zeit angezeigt wird. Um den ersten Dampfzyklus einzustellen drückt man die Einstellungstaste einmal, um den zweiten einzustellen zweimal und so weiter. Zuerst wird die Temperatur eingestellt. Danach drückt man erneut die Einstellungstaste und kann die gewünschte Dauer des Zyklus einstellen zwischen 30 Sekunden und 20 Minuten.

     

    Der Ascent im Alltagstest

    Getestet habe ich den Ascent im ganz alltäglichen Leben, drinnen wie draussen im Park, mal mit einer großen Füllung mal mit einer kleinen, auch mal mit einer kaum zerkleinerten Menge Kräuter, mit Öl, habe halt versucht alles mögliche was einem so passieren kann mal zu testen.

    Wie schon erwähnt erinnert mich die Optik des Vaporizers irgendwie an einen alten elektrischen Rasierer. Er ist ungefähr Handgroß und mit dem Mundstück nicht ganz so unauffällig, aber heutzutage wo jeder zweite eine E-Zigarette in der Hand hat fällt das ja nicht mehr so ins Gewicht.

    Um den komplett leeren Akku wieder voll aufzuladen benötigt der Ascent ungefähr 3,5 Stunden über das mitgelieferte Netzteil (Steckdose). Eine Akkuladung war bei mir sehr ergiebig. Ich habe den Ascent über 7 Tage lang 7-8 mal am Tag genutzt, dabei habe ich den Vaporizer immer komplett neu aufheizen lassen. Erst am achten Tag hatte der Akku dann nicht mehr genug Leistung um die gewählte Temperatur zu erreichen. Dies ist schon einmal sehr positiv für die Leistung des Vaporizers. Einziger Nachteil ist das die Akkuanzeige auf dem Display ein wenig irreführend ist. Die letzten 3 Tage zeigte mir die Anzeige an das der Akku fast leer wäre, aber der Vaporizer heizte immer noch fleißig weiter. Man muss sich also keine Gedanken machen wenn der Ascent anfängt einen geringen Ladestand anzuzeigen, man hat noch genug Züge übrig um die nächste Steckdose zu erreichen.

    Schaltet man den Ascent ein und wählt keine weiteren Einstellungen aus beginnt der Vaporizer direkt damit sich auf  die zuletzt eingestellte Temperatur aufzuheizen. Hier fällt auf das der Vaporizer sehr schnell aufheizt. Auf dem Display wird in der Zeit die aktuelle ansteigende Temperatur angezeigt die zügig in die Höhe schießt. Um die Heizkammer aus dem kaltem Zustand auf 200°C aufzuheizen benötigt der Ascent nur 28 Sekunden, was ziemlich schnell ist im Gegensatz zu anderen Vaporizern die ich probiert habe.

    Die Heizkammer hat eine vernünftige Größe und der eingefüllte Inhalt kann je nach Inhalationsverhalten bis zu 5 Durchgänge halten. Empfehlen kann ich die Kräuter nicht zu fein zu hacken, da sonst einiges unten durch den Luftfilter rieseln kann. Abhilfe schafft da auch eines der kleines Edelstahlsiebe, die mitgeliefert werden.  Durch die großen Luftöffnungen hat der Ascent einen sehr guten Durchzug, auch bei einer gut befüllten Heizkammer lässt sich immer noch sehr angenehm ziehen, fast ohne spürbaren Widerstand.

    Ich kann empfehlen zum inhalieren das Mundstück heraus zu ziehen. Es ist zwar auch möglich mit eingefahrenem Mundstück zu inhalieren, allerdings finde ich die Passform des oberen Teils da nicht so angenehm, ein etwas größerer Mund wäre für mich hilfreich dabei.

    Um das Mundstück heraus zu ziehen braucht man gute Fingernägel. Das Mundstück hat einen etwas dickeren Rand, allerdings ist es schwierig für Menschen mit kurzen oder brüchigen Nägeln diesen Rand zu packen und das Mundstück raus zu ziehen. Nachdem man das Mundstück einige male bewegt hat wird es etwas leichtgängiger, ich persönlich nehme aber meistens den im Vaporizer befestigten Metallstocher um das Mundstück ein Stück anzuheben damit ich es besser greifen kann.

    Dadurch das die Luftwege des Ascent vollständig aus Glas sind hat man beim inhalieren keine störenden Aromen von irgendwelchen verbauten Materialien. Die Luftöffnungen am inneren Rohr sehen zwar klein aus, sind aber mehr als ausreichend für einen guten Durchzug.

    Logischerweise wird der Ascent während des Betriebes auch warm. Da sich die Heizkammer im unteren Bereich des Vaporizers befindet wird auch nur dieser heiß. Dadurch lässt sich der Vaporizer auch bei längerem Benutzen immer noch gut in der Hand halten, da die oberen zwei Drittel des Geräts sich nicht mit erwärmen. Auch das Mundstück erhitzt sich selbst bei sehr langem und intensiven inhalieren nur sehr gering, es wurde nicht unangenehm an den Lippen.

    Insgesamt ergibt sich beim Test mit verschiedenen Kräutern ein gutes Gesamtbild. Der Vaporizer heizt schnell auf, hat einen guten Durchzug und wird nicht zu heiß in der Hand.

    Um Öle oder Liquids im Ascent zu verdampfen wird ein kleiner Glasbehälter mit Gummideckel in die Heizkammer gesteckt, wo dann das Öl drin verdampft wird. In dem Gummideckel der Behälter sind kleine Löcher um den Dampf inhalieren zu können. Die Glasbehälter passen gut in die Heizkammer und wackeln nicht. Die Größe der Behälter ist ausreichend für eine Füllung für gut 5-6 Durchgänge, je nach Inhalationsverhalten. Wenn man Öle oder Liquids verdampft sollte man nur sehr vorsichtig an dem Ascent ziehen. Zieht man zu intensiv kann es passieren das man Teile des verflüssigten Öles durch den Gummideckel in das Mundstück zieht. Dies verklebt dann und gibt eine ziemliche Sauerei wenn man die Heizkammer wieder öffnet da man dann das Öl noch über die Ränder der Heizkammer verschmiert.

    Das Reinigen des Ascent Vaporizers geht recht leicht von der Hand. Das Mundstück lässt sich ganz einfach nach oben heraus ziehen und kann unter Wasser mit einem Pfeifenreiniger gesäubert werden. Theoretisch könnte man das ganze auch in die Spülmaschine stecken, würde ich aber bei den kleinen Teilen nicht empfehlen. Das innere Glasrohr lässt sich nach entfernen des Mundstücks ganz einfach nach unten herausdrücken. Durch die kleinen Löcher am unteren Teil und den geringen Durchmesser des inneren Rohres ist es etwas kniffeliger dieses zu reinigen. Sehr dünne Pfeifenreiniger und kochendes Wasser sind da hilfreich, es ist aber nicht ganz so einfach den unteren Bereich mit den Luftöffnungen wieder richtig sauber zu bekommen, vor allem wenn etwas Öl rein gekommen ist. Mit den passenden Reinigungsutensilien ist dies aber auch zu schaffen und der Vaporizer schmeckt wieder nur nach den Kräutern die man eingefüllt hat.

     

    Fazit

    Der DaVinci Ascent ist ein hochwertiger Vaporizer  der sehr schnell aufheizt, eine sehr lange Akkulaufzeit und durch seine Luftwege aus Glas einen guten Geschmack hat.  Er ist ein etwas größerer Vaporizer, wer gerne was in der Hand hat wird mit der Größe und Gewicht zufrieden sein, ich finde ihn ein wenig groß, aber noch knapp im Rahmen. Die Verarbeitung ist gut gelungen und alles passt gut zusammen. Auch die Glasbehälter für Öle sitzen sehr gut in der Heizkammer. Durch die einstellbare Temperatur lässt sich der Ascent individuell auf verschiedene Kräuter und persönlichen Geschmack einstellen und die Luftwege aus Glas machen ihr übriges für ein unverfälschtes Aroma.

    Als negativer Aspekt wäre das Mundstück zu nennen, welches sich nur sehr schwer herausziehen lässt wenn es komplett eingefahren ist. Hier würde ich mir einen etwas breiteren Rand am Mundstück oder kleine Vertiefungen neben dem Mundstück wünschen um es besser greifen zu können.

    Ebenso ist die Akkuanzeige ein wenig irreführend, da sie einem lange Zeit anzeigt das der Akku fast leer wäre, es aber immer noch genug Energie gibt für gut 20 weitere Durchgänge.

    Bei dem DaVinci Ascent hat man die Möglichkeit eigene Dampfzyklen zu programmieren. Das heißt man kann einstellen wie lange der Vaporizer eine bestimmte Temperatur halten soll. Ich persönlich habe keinen Nutzen in dieser Funktion gesehen, für den einfachen Gebrauch ist diese unnötig. Wer möchte kann sich so eine eigene Session programmieren, es geht aber auch gut so.

    Insgesamt lässt sich sagen das der DaVinci Ascent ein guter Vaporizer für unterwegs ist. Gerade für Menschen die gerne mal verschiedene Kräuter oder auch mal Öle verdampfen wollen die verschiedene Temperaturen benötigen ist er eine gute Wahl. Wer mit der Optik eines alten elektrischen Rasierers zurecht kommt und gute Fingernägel hat wird mit diesem Vaporizer absolut zufrieden sein. Für 229€ (auf http://www.vaporizer-markt.de) bekommt man einen hochwertigen Vaporizer der das macht was er soll und wer möchte kann sich zusätzlich Wasserfilteradapter für seinen Ascent kaufen und den Vaporizer in Verbindung mit einem Wasserfilter nutzen. Es klingt zwar nach einer Menge Geld, ist in diesem Fall aber meiner Meinung nach ein guter Ansatz, vergleicht man den Ascent mit anderen Vaporizern. Insgesamt zeigt sich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

     

    Ich hoffe ich konnte euch helfen mit diesem ausführlichen Testbericht. Für weitere Fragen stehe ich gerne bereit.

     

    Es grüßt,

     

    der Jack

     

    #3095

    Closer
    Teilnehmer

    Geschmacklich war das einer der besten Vaporizer! Purster Geschmack! Aber das Reinigen war der absolute Horror und das Glasinnenleben habe ich dabei mehrmals zerbrochen… und nach dem 3. Mal habe ich mich letztlich für einen anderen Vaporizer entschieden…

    wenn dieser Vaporizer nicht so anfällig gewesen wäre und einfacher zu Reinigen, ich würde ihn heute noch verwenden!

     

    Viele Grüße

    Closer

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