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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  JackJuicyFruit vor 2 Jahre, 6 Monate.

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    JackJuicyFruit
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    Fenix Svaty

    Optik/ Verarbeitung
    Der Fenix Svaty kommt in einer kleinen Verpackung daher und macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Von der Größe her gehört der Svaty eher zu den kleineren Vaporizern, ich hatte beim ersten Anblick direkt den PAX im Kopf, der ähnlich kompakt ist. Seine Höhe von nur knapp 10cm macht den Svaty zu einem guten Begleiter in der Hosentasche, durch sein ebenso geringes Gewicht, da das Gehäuse auch aus leichtem Aluminium gefertigt ist, muss man manchmal schon überlegen, in welcher Tasche man den Vaporizer denn nun hat.
    Das Mundstück ist aus Kunststoff gefertigt und hat am oberen Ende eine kleine Öffnung für den Dampf. Bei Bedarf kann das Mundstück mit einer mitgelieferten Gummikappe überzogen werden, um es etwas besser zu isolieren. Innerhalb des Mundstückes befindet sich noch ein Silikonstück, das den Dampf etwas zirkulieren lassen soll. Die Kunststoff- und Silikonteile sind gut und sauber verarbeitet, alles passt gut ineinander und das Mundstück hält sehr gut auf dem Vaporizer, es in der Hosentasche zu verlieren ist schon schwierig.
    Unter dem Mundstück befindet sich dann das Herzstück, die Heizkammer aus anodisiertem Metall. Diese ist auf Grund der kompakten Bauweise des Svaty natürlich nicht so groß wie bei anderen Geräten, verfügt aber über ausreichend Platz für eine kleine Kräuterfüllung. Auch hier ist die Verarbeitung nicht zu beanstanden und das reinigen der Heizkammer ist eigentlich auch kein Problem, selbst bei stärkerer Verschmutzung.
    Insgesamt macht der Svaty auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Er ist seh kompakt gebaut und gut verarbeitet, ein guter Begleiter für unterwegs, hat aber auch dementsprechend wenig Platz in der Heizkammer.

    Bedienung
    Bedient wird der Fenix Svaty über drei Schalter an der Vorderseite, wo sich das Display befindet. Einem Hauptschalter und zwei Knöpfen zum regeln der Temperatur.
    Ein-/Ausschalten
    Wie bei vielen anderen Geräten wird der Svaty ein- und ausgeschaltet indem man den Hauptschalter fünf mal schnell hintereinander drückt. Das Display zeigt ein geöffnetes Schloss an und der Vaporizer beginnt auf die zuletzt eingestellte Temperatur zu heizen.
    Temperatur einstellen
    Zum einstellen der Temperatur gibt zwei Knöpfe, einen „Nach oben“ und einen „Nach unten“. Die Bedienung ist dementsprechend einfach, mit den Knöpfen wird die gewünschte Temperatur im Bereich zwischen 160°-210°C eingestellt.
    Aufladen
    Aufgeladen wird der Svaty mit einem Mini-USB Anschluss, der sich an der Unterseite befindet. Vollständig geladen ist der komplett leere Akku nach ca. 2 Stunden.
    Der Svaty im Alltagstest
    Wie schon beschrieben ist der Svaty dank seiner Größe wunderbar für unterwegs. Er lässt sich leicht verstauen und fällt kaum auf, ein guter und dezenter Begleiter. Positiv viel mir auf das man den Vaporizer auch mit gefüllter Heizkammer in der Hosentasche tragen konnte, ohne dauernd das Mundstück zu verlieren. Dieses sitzt sehr fest auf dem Svaty und fällt nicht direkt bei den ersten Schritten ab. Bei den ersten Malen wenn man das Mundstück abnimmt ist das öffnen des Vapos noch etwas schwergängig, wird aber mit der Zeit etwas einfacher. Dennoch hält das Mundstück immer noch fest genug, damit man es nicht verliert. Die Öffnung an der Oberseite des Mundstückes sieht auf den ersten Blick recht klein aus, bietet aber ausreichend Durchzug beim inhalieren. Ich empfehle aber unbedingt die mitgelieferte Gummikappe zu verwenden, da das Mundstück an der Spitze doch schnell heiß werden kann.
    Mit seinem Temperaturbereich von 160° bis 210°C, die sich stufenlos einstellen lassen, hat der Svaty einen recht schmalen Bereich. Hier hätte ich mir noch ein wenig mehr Differenz gewünscht, gerade im Bereich unterhalb von 160°C hätte ich mir noch ein paar mehr Einstellungen gewünscht. Aber für Kräuter die man in diesem Bereich verdampfen kann ist der Svaty gut geeignet. Die Kräuterkammer bietet auf Grund der Bauweise nicht so viel Platz für Kräuter, der Svaty möchte aber auch kein Vaporizer sein den man minutenlang herumreicht, sondern eher als „One Hitter“ verwendet werden. Man sollte nicht erwarten das man mit einer Füllung mehrere Durchgänge schafft, aber für den kurzen Kräuterkick zwischendurch ist es ausreichend.
    Nach dem einschalten beginnt der Svaty direkt auf die zuletzt gewählte Temperatur zu heizen. Hierbei zeigt der Vaporizer was er kann, beim aufheizen ist er wirklich schnell. In knapp 35 Sekunden schafft der Svaty es bei mir von Zimmertemperatur auf 210°C, seine höchstmögliche Einstellung. Auf dem Display kann man verfolgen wie die Temperatur zügig ansteigt.
    Wie schon erwähnt ist der Svaty nicht für längere Sessions gedacht, dies zeigt sich auch durch seine Sicherheitsabschaltung, die nach 200 Sekunden aktiv wird. Ebenso ist das Mundstück auch nicht für längere Züge gedacht, da es dann doch recht schnell unangenehm heiß werden kann an der Spitze. Aber nimmt man sich das zu Herzen und betrachtet den Svaty eher als kleines „Einmalzug-Gerät“ kann er ganz nett sein. Die Kräuterfüllung reicht für einen guten Zug am Mundstück aus, danach sollte man eigentlich schon wieder nachfüllen, oder die Temperatur anpassen, um alle Stoffe herauszulösen. Der Luftzug ist sehr angenehm, der Svaty hat nur einen leichten Widerstand beim inhalieren, auch bei einer prall gefüllten Heizkammer ist der Durchzug noch mehr als ausreichend. Allerdings sollte man die Kräuter nicht zu fein mahlen, da man sonst gerne kleine Stücke zwischen den Zähnen hängen hat.
    Eine Akkuladung des Svati reichte bei mir für ca. 6-7 Durchgänge, wobei der Vaporizer jedes mal wieder neu aufheizen musste. Aufgeladen ist der Svaty recht schnell, nach nur knapp 2 Stunden am USB-Anschluss meines Computers und der Akku war wieder vollständig geladen.

    Fazit
    Der Fenix Svaty ist definitiv kein Vaporizer, den man unter Freunden im Kreise herumgehen lässt. Er punktet eher durch seine Kompaktheit und seine echt schnelle Aufheizzeit. Wer gerne draussen unterwegs ist und nur einmal kurz an seinem Vaporizer ziehen möchte, ohne gleich eine mehrminütige Session zu starten wird mit dem Svaty gut beraten sein. Ein kurzer intensiver Zug und die Kräuter sind inhaliert, mit einem sauberem Geschmack ohne störende Aromen. Etwas aufpassen muss man beim Mundstück, da dieses recht schnell heiß wird. Hier muss man ein wenig experimentieren, bis man die richtige Inhalationsdauer gefunden hat. Aber insgesamt lässt sich der Fenix Svaty zwischendurch sehr gut benutzen. Wer also einen Vaporizer sucht, den man ab und zu kurz aus der Hosentasche zieht, einmal kurz inhaliert und wieder einsteckt wird mit dem Svaty sehr zufrieden sein, wer lieber entspannte längere Sessions am Vaporizer macht, sollte eher zu einem anderen Gerät greifen.

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