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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  JackJuicyFruit vor 5 Monate, 3 Wochen.

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    JackJuicyFruit
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    Linx Gaia Vaporizer

     

    Erster Eindruck/ Lieferumfang

     

    Der Linx Gaia gehört auch wieder zu den kompakteren mobilen Vaporizern. Mit seiner Optik erinnerte er mich beim Auspacken zunächst an einen kleinen Flachmann, mit seiner gebüsteten Aluminiumoptik und der Form. Einzig das Mundstück müsste noch mittig auf dem Gerät sitzen, dann wäre der Eindruck eines kleinen Schnapsfläschchens perfekt.

    Direkt unter dem Mundstück befindet sich dann die Heizkammer des Gaia, die jetzt nicht gerade die größte ist, aber dennoch ausreichend für ein paar kurze Züge. Bei einem kompakten Vaporizer für unterwegs erwartet man ja keine riesige Füllmenge, es geht ja eher um das inhalieren zwischendurch. Beim Linx Gaia passen ungefähr 0,2-0,3g an trockenem Material in die Heizkammer.

    Insgesamt macht der Linx Gaia einen guten ersten Eindruck, alles ist sauber verarbeitet und die verwendeten Materialien geben ihm ein hochwertiges Aussehen sowie Haptik. Das Mundstück aus Glas oben auf dem Gerät wird durch eine kleine Kappe aus Aluminium geschützt, die durch einen Magneten an Ort und Stelle gehalten wird, an der Seite des Vaporizers befindet sich das Display, sowie die Knöpfe zur Bedienung. Interessant ist noch das der Linx Gaia immer ein kleines Stopfwerkzeug dabei hat. An der Unterseite des Vaporizers befindet sich eine kleine Öffnung, in der ein Stopfwerkzeug aus Metall steckt, was sogar ich mit meinen kurzen Fingernägeln problemlos herausziehen kann. So hat man immer eine kleine Hilfe dabei beim Füllen des Gerätes und muss unterwegs nicht auf seinen Haustürschlüssel oder anderes zurückgreifen.

    Der Linx Gaia ist auf den ersten Blick ein gut verarbeiteter, vernünftiger Vaporizer, getarnt als Flachmann für die Hemdtasche. Es wurden hochwertige Materialien verwendet, ebenso ein Mundstück aus Glas ist vorhanden und die Idee mit dem Stopfwerkzeug im Gerät ist vielleicht nicht neu, aber gut umgesetzt.

     

    Bedienung

    Der Linx Gaia Vaporizer wird über 3 Knöpfe an der Seite des Gerätes bedient, dem Hauptknopf, einem „Plus“-Knopf sowie einem „Minus“-Knopf.  Die Bedienung ist relativ simpel und ähnelt vielen anderen Geräten, wer also schon ein paar Vaporizer genutzt hat wird hier kaum einen Blick in die Anleitung werfen müssen, um den Gaia bedienen zu können.

    Ein-/ Ausschalten

    Zum Ein- und Ausschalten wird der Hauptknopf des Gaia Fünf mal schnell hintereinander gedrückt. Das Gerät schaltet sich ein und zeigt die zuletzt eingestellte Temperatur an, beginnt aber noch nicht mit dem Heizvorgang. Sollte der Heizvorgang innerhalb von 40 Sekunden nicht gestartet werden, schaltet sich der Linx Gaia automatisch wieder ab.

    Heizvorgang starten

    Zum starten des Heizvorganges drückt man nach dem Einschalten des Vaporizers den Hauptknopf für eine Sekunde und lässt dann wieder los. Nach dem los lassen des Knopfes startet direkt der Heizvorgang, angezeigt durch eine blinkende Flamme im Display, die dauerhaft leuchtet sobald die eingestellte Temperatur erreicht wurde.

    Temperatur einstellen /Temperatureinheit wählen

    Zum Einstellen der Temperatur werden die Plus- und Minustaste am Gerät verwendet. Die Temperatur ist in Ein Grad Schritten einstellbar, in einem Bereich zwischen 93°C und 220°C.

    Um von Celsius auf Fahrenheit zu wechseln oder umgekehrt, werden der Hauptknopf und der Plusknopf des Gaia gemeinsam für eine Sekunde gedrückt gehalten.

     

    Der Alltagstest

    Wie schon erwähnt hat der Linx Gaia eine gewisse „Flachmann“ Optik, welche zu ein paar lustigen Verwechselungen unterwegs geführt hat. Manch einer dachte halt das Ich mir gerade einen Schnaps gönne, was auf Arbeit oder in anderen Situationen zu ein paar amüsanten Schockmomenten bei anderen geführt hat. Ansonsten ist der Linx Gaia aber erst einmal ein guter Freund für unterwegs: Kompakt, leicht und ein Mundstück das nicht nach zwei Schritten direkt verloren geht in der Hosentasche. Die verarbeiteten Materialien sind qualitativ hochwertig und passen gut zusammen. Das Mundstück wird oben auf den Vaporizer aufgeschraubt und schließt dort gut luftdicht ab. Das kurze Glasrohr als Mundstück ist nun nichts Besonderes, aber es macht was es soll und bleibt auch recht lange kühl an der Spitze. Natürlich sollte man auch hier nicht erwarten dass man inhalieren kann wie ein Apnoe-Taucher, der Linx Gaia ist eher für das kurze Inhalieren zwischendurch gedacht. Ansonsten wird es doch schon mal etwas heiß an den Lippen, ebenso sind auf Grund der recht geringen Füllmenge solche langen Züge gar nicht notwendig, ansonsten hat man nach einmal inhalieren schon alles an Wirkstoffen aus der Füllung herausgeholt. Hier sehe ich eh noch ein kleines Manko beim Linx Gaia: Man sollte aufpassen wie viel man einfüllt an Material und wie stark man inhaliert. Die Siebe im Mundstück sind recht klein, da ja die Luftwege auch sehr kompakt gehalten sind. Dadurch verstopfen die Siebe doch recht schnell und man muss häufiger alles auseinander nehmen und reinigen, um weiterhin einen vernünftigen Luftzug zu haben. Dies war zwischenzeitig schon etwas störend, da die Siebe doch recht schnell verstopfen, je nach Füllung. Bei sauberen Sieben hat der Linx Gaia einen ganz vernünftigen Durchzug, man spürt nur einen leichten Widerstand beim Inhalieren.

    Beim Auspacken sowie erstem Benutzen des Linx Gaia waren keine störenden Aromen oder Gerüche feststellbar. Die verwendeten Materialien sind da von der Qualität schon gut gewählt, man schmeckt nur das was man eingefüllt hat und nichts anderes. Natürlich sollte man aber dennoch vor dem ersten Gebrauch das Gerät einmal kurz reinigen, wie man es bei allen anderen Sachen ja auch macht.

    Aufgeheizt ist der Linx Gaia relativ schnell, nach aktivieren des Heizmodus benötigte der kleine Flachmann bei mir knapp 45 Sekunden bis zum Erreichen der höchsten Temperatur von 220°C. Auch beim Inhalieren hält das Gerät die eingestellte Temperatur gut und sorgt für eine gleichmäßige Erhitzung des Materials. Der Linx Gaia bleibt auch recht lange kühl in der Hand während der Benutzung, einzig die üblichen Teile der Luftwege werden halt wärmer. Aber dank der Schutzkappe für das Mundstück kann man den Vaporizer auch nach dem Inhalieren direkt wieder in die Tasche stecken, ohne sich den Oberschenkel zu verbrennen. Interessant ist hier auch das man das mitgeführte Stopfwerkzeug auch bei eingeschaltetem Vaporizer noch gut in die Hand nehmen kann. Hier hatte man schon ein paar Geräte, bei denen das integrierte Stopfwerkzeug auch sehr heiß wurde und man es nicht anfassen konnte, bis das Gerät wieder abgekühlt war.

    Die Akkuleistung des Linx Gaia war für mich auch mehr als ausreichend. Vollständig aufgeladen nach knapp 3 Stunden reichte der Akku bei mir für 24 Durchgänge, eine doch mehr als ausreichende Menge für unterwegs.

     

    Fazit

    Der Linx Gaia: Ein kleiner Flachmann der dampft. Die Optik sorgt halt immer wieder für ein paar ungläubige Gesichter, aber das soll einen ja nicht weiter stören. Insgesamt ist der Gaia gut geeignet für unterwegs, praktisch ist auch das mitgeführte Stopfwerkzeug. Die Inhalation ist sauber und schnell, als einzigen negativen Aspekt habe ich hier halt die Siebe in den Luftwegen, die sehr schnell verstopfen können. Hier könnte man evtl. nochmal ein wenig nachbessern, ansonsten ist der Gaia aber ein gut nutzbarer Vaporizer für unterwegs, mit vernünftigen Materialien. Man muss jetzt keine großartige Innovation erwarten, es ist ein solides Gerät das macht was es soll in einer guten Qualität.

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