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    JackJuicyFruit
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    Technische Daten

    Name: PAX2

    Größe: 9,8cm x 3,1cm x 2,2cm

    Gewicht: 90g

    Material: gebürstetes Aluminium

    Heizelement: Kapton

    Stromversorgung: Akku (Ladestation liegt bei)

    Ladezeit bei leerem Akku: Ca.3,5-4 Std

    Beleuchtung: LED (mehrfarbig)

    Für Öle geeignet: Nein

    Preis: 255 Euro Vorbestellung auf http://www.vaporizer-markt.de

     

    Besondere Eigenschaften

    –          Mund und Lippensensor

    –          4 Verschiedene Temperatureinstellungen (182°C, 193°C, 204°C, 216°C)

    –          Versteckte Eastereggs wie zum Beispiel das Spiel „Simon Says“

     

    Lieferumfang

    1x PAX 2 Vaporizer (verschiedene Farben wählbar: Charcoal, Topaz, Flare, Platinum)

    1x USB-Ladestation mit Magnethalterung inkl. Kabel

    1x Silikonmundstück flach (vormontiert)

    1x Silikonmundstück konisch (erhöhter Rand)

    1x kleine Flasche Reinigungsalkohol

    10x Pfeifenreiniger

    1x Bedienungsanleitung (ausführlichere Anleitung online einsehbar)

    Geliefert wird der PAX 2 in einer kleinen Box mit Schlaufe zum öffnen. Die zusätzlichen Teile sind in separaten kleinen Boxen verpackt.

    Verarbeitung/ Optik

    Der PAX 2 macht optisch einen gut verarbeiteten, soliden ersten Eindruck. Das in diesem Fall rot (Flare) gefärbte Aluminium ist gut lackiert und zeigt keine Fehler im Lack oder Kratzer durch das verpacken. Insgesamt wirkt der Vaporizer auf den ersten Blick wie ein zu groß geratener Lippenstift, dass sich in dem Teil ein Vapo befindet fällt den meisten zunächst gar nicht auf. Ist zusätzlich das flache Mundstück aufgesetzt wirkt der PAX 2 optisch gar nicht wie ein Vapo oder eine E-Zigarette.

    Durch sein Gewicht von ca. 90 Gramm hat das kleine Gerät dennoch ein vernünftiges Gewicht, so dass man merkt dass man was in der Hand hält bzw. in der Hosentasche trägt.

    Auf der Vorderseite des PAX 2 befindet sich die mehrfarbige LED, versteckt hinter einem kleinen Ausschnitt aus dem Aluminium in Form von vier Blütenblättern (siehe Fotos), auf der Rückseite sind die Magnethalterungen für die USB-Ladestation.

    Insgesamt macht der PAX 2 einen guten ersten Eindruck. Was mir während meines Tests aufgefallen ist, war die Tatsache dass wirklich kaum jemand das Gerät als Vaporizer erkennt, was die Nutzung bzw. das bloße mit sich tragen sehr unauffällig macht.

    Das mitgelieferte Ladegerät wird einfach an einem USB-Anschluss am Computer angeschlossen und der Vaporizer dann auf die sichtbaren Magnethalterungen gelegt. Die Magnete halten recht gut die Verbindung zu dem Gerät, allerdings muss ich sagen das gerade Menschen mit Haustieren wie Hund oder Katze den Vapo beim aufladen lieber an einer für die Tiere unzugänglichen Stelle liegt. Einem Schubser von einem Haustier halten die Magnete dann doch nicht Stand, wodurch die Gefahr besteht das der Vapo runter fällt. Die Magnethalterung ist eine ganz nette Sache, ich persönlich würde mir da lieber eine andere Variante wünschen, in der das Gerät besser gehalten wird. Abhilfe kann man sich bei dem  hier vorliegendem Ladegerät verschaffen, indem man den Vapo mit einem Gummiband auf der Ladestation fixiert, wie gesagt bei Menschen mit Haustieren wäre dies eine gute Idee.

    Bedienung

    Bedient wird der PAX 2 zum einen über einen Knopf, der sich dort befindet wo auch das Mundstück ist. Das Mundstück ist so quasi der Knopf zum bedienen, einfach mittig oben drauf drücken bis ein hörbares klicken kommt, ist mit wenig Druck zu schaffen. Das größere konische Mundstück ist in der Mitte etwas versteift, damit sich auch wenn dieses Mundstück montiert ist der Knopf noch gut drücken lässt.

    Zum anderen lässt sich der PAX 2 auch teilweise über Bewegungssensoren bedienen. So reicht zum Beispiel ein kurzes schütteln des Vapos aus um aus dem Temperaturmenü wieder zurück zu gehen.

    Allgemein lässt der PAX 2 sich recht einfach bedienen:

    1x kurz drücken: Vapo einschalten, Heizvorgang starten (Led leuchtet auf mit Lauflicht von unten nach oben)

    1x lang drücken (ca. 3 Sekunden): Wechsel in das Temperatur Menü

    Im Temp. Menü 1x kurz drücken: Eine Temperaturstufe höher (4 Voreinstellungen wählbar, je nach Einstellung leuchtet vorne ein Strich, 2 Striche etc.)

    1x lang drücken oder Vapo schütteln: Temperaturmenü verlassen/ Heizmodus starten

    3x kurz schütteln: Batteriestatus anzeigen (mit den Strichen der LED)

     

    Die Füllkammer befindet sich in der Unterseite des Vapos und wird durch einen Deckel mit Magnetverschluss verschlossen. Der Magnet an dem Verschluss hat ausreichend Kraft um die Füllkammer dicht zu halten, auch bei kräftigem schütteln fiel diese nicht ab. Öffnen lässt sich die Kammer ganz einfach indem man den Deckel auf einer Seite hereindrückt und ihn dann auf der anderen Seite anhebt. Die Kammer lässt sich gut befüllen und der Deckel lässt sich hier zur Not auch mal als Stopfhilfe missbrauchen.

     

    Der PAX 2 kommt vormontiert mit dem flachen Mundstück an, welches quasi nur einen kleinen Schlitz an einer Seite hat, an der man dann inhaliert. Das Mundstück lässt sich recht gut entfernen, Männern und Frauen mit sehr kurzen Fingernägeln kann ich allerdings empfehlen einen Zahnstocher oder ähnliches zu nehmen, dann geht es wesentlich einfacher. Das größere Mundstück passt ebenfalls gut und schließt alles dicht ab. Durch seine konische Form lässt es sich auch einfacher entfernen als das flache Mundstück.

     

    Der PAX 2 im Alltagstest

    Getestet habe ich den PAX 2 im ganz alltäglichen Leben, drinnen wie draussen im Park, mal mit einer großen Füllung mal mit einer kleinen, auch mal mit einer kaum zerkleinerten Menge Kräuter, habe halt versucht alles mögliche was einem so passieren kann mal zu testen.

    Die verschiedenen Mundstücke

    Wie schon gesagt, kommt der PAX 2 mit dem flachen Mundstück vormontiert. Dieses hat an einer Seite einen schmalen Schlitz, durch den inhaliert wird. Das konische Mundstück ist etwas höher, man hat halt ein richtiges kleines Mundstück an dem man nuckeln kann. Bei dem flachen Mundstück fand ich es bei den ersten paar Zügen noch etwas komisch einfach nur an der „Kante“ des Vapos zu saugen, man gewöhnt sich aber recht schnell dran.

    Bei dem PAX 2 befindet sich die Luftöffnung der Füllkammer nicht mittig sondern mehr zu einer Seite gelagert. Bei dem flachen Mundstück ist dies kein Problem, die heiße Luft wird recht gleichmäßig über den Schlitz verteilt. Dadurch wird das Mundstück beim längeren ziehen zwar warm, allerdings nicht so warm das es einem die Lippe verbrennt, dafür muss man schon sehr lange dran ziehen!

    Bei dem konischen Mundstück ist die Tatsache mit der Luftöffnung ein kleines Problem. Das Mundstück hat mittig eine kleine Versteifung damit man den Knopf noch gut bedienen kann, was ja ganz gut ist. Dadurch wird aber auch die Öffnung des Mundstücks geteilt, so das sich nur noch links und rechts jeweils ein kleines Loch befindet durch die die heiße Luft strömen kann. Nun ist das Problem das durch die nicht mittige Luftöffnung die heiße Luft nicht durch beide Öffnungen des Mundstücks geht, sondern nur durch die Öffnung die sich über der Füllkammer befindet. Dadurch wird das Mundstück sehr schnell richtig heiß, so dass man sich schnell mal die Lippe verbrennen kann! Ich kann also nur empfehlen das flache Mundstück drauf zu lassen, es macht seine Arbeit gut und wird bei weitem nicht so heiß wie das konische.

     

     

    Handhabung unterwegs

    Ich habe den PAX 2 einfach mal ein wenig mit mir rumgetragen um zu schauen wie er sich so im Alltag macht wenn man unterwegs ist, gerade bei dem schönen Wetter ist man ja gerne mal draussen in der Sonne.

    Die LED lässt sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch erkennen, es lässt sich sogar noch unterscheiden was genau der Vapo gerade anzeigt, dies finde ich schon mal sehr positiv.

    Die Bedienung ist wie schon beschrieben recht einfach, einmal kurz auf den Knopf drücken und schon beginnt der PAX 2 mit seiner Arbeit. Für das aufheizen auf die niedrigste Temperatureinstellung benötigte der Vapo bei voll geladenem Akku ungefähr 35-40 Sekunden, bei der höchsten Einstellung ca. 60 Sekunden. Das er seine Temperatur erreicht hat zeigt der PAX 2 durch ein konstantes grünes leuchten der LED.

    Das ziehen am PAX 2 ist sehr angenehm. Im Gegensatz zu anderen Vapos die ich bereits ausprobiert habe hat der PAX 2 einen wesentlich geringeren Widerstand beim ziehen, es lässt sich sehr leicht inhalieren, was sehr angenehm ist. Wie schon gesagt wird das flache Mundstück beim ziehen zwar warm, aber nicht zu heiß. Um dies zu erreichen muss man schon mindestens 40 Sekunden am Stück durchziehen. Ganz im Gegenteil dazu das konische Mundstück welches nach kurzem ziehen echt heiß wird, ich kann also nicht empfehlen dieses zu montieren.

    Durch die 4 verschiedenen Temperatureinstellungen kann man seine Kräuter bei verschiedenen Temperaturen vaporisieren. Die Einstellungen sind ausreichend für den kleinen Gebrauch zwischendurch, wer allerdings wert legt auf vielseitigen Nutzen sollte eher zu einem Gerät mit mehr Einstellungsmöglichkeiten wählen, um die Temperatur genau einstellen zu können.

     

    Wie schon beschrieben ist das ziehen am PAX 2 recht einfach wodurch man ohne großen Kraftaufwand auch tief inhalieren kann. Bei richtiger Temperatureinstellung bekommt man einen warmen angenehmen Zug, mit einem guten Geschmack. Ich kann noch empfehlen die Mundstücke anfangs einmal kräftig zu reinigen, da sie sonst bei den ersten Zügen noch einen gewissen „Gummigeschmack“ abgeben, der sich aber schnell verflüchtigt.

     

    Getestet wurde selbstverständlich mit vollgeladenem Akku um auch die maximale Laufzeit zu testen. Ich habe die mittlere Temperaturstufe für den Test gewählt, ich denke mal dass der Akku bei der höchsten Stufe wahrscheinlich etwas weniger hält. Um die Leistung zu testen habe ich die Kammer immer mit der gleichen Menge Kräuter gefüllt, jede Füllung mit der gleichen Menge Züge geleert und den Vapo dann vor dem nächsten Nutzen wieder abkühlen lassen, so dass er erst wieder komplett neu aufheizen muss.

    Der Akku ist nach ungefähr 3,5-4 Std fertig geladen wenn er komplett leer ist. Eine komplette Akkuladung reichte bei mir aus für insgesamt 18 Kammerfüllungen, wobei ich jede Füllung mit 5 Zügen geleert habe. Der PAX 2 heizt zwischen den Zügen immer wieder nach, was man an der farbwechselnden LED erkennen kann. Durch einen integrierten Sensor, der Lippenkontakt erkennt schaltet er in einen Standby Modus um Energie zu sparen und die eingefüllten Kräuter zu schützen. Wird der PAX 2 drei Minuten lang nicht genutzt oder bewegt schaltet er sich automatisch ab.

     

    Während der Nutzung wird der PAX 2 logischerweise auch warm. Das Gehäuse erwärmt sich im Bereich der Heizkammer, allerdings lässt sich der Vapo dennoch gut in der Hand halten oder direkt nach dem benutzen wieder in der Hosentasche verstauen. Dies geht auch bei der höchsten Temperatureinstellung, der PAX 2 wird dann zwar auch ein kleiner Handwärmer, aber nicht so schlimm dass es schmerzen würde.

     

    Fazit

    Der PAX 2 ist ein kleiner Vaporizer für unterwegs mit ein paar netten Features.

    Seine Optik ist sehr edel und zugleich unauffällig, in einer Damenhandtasche würde der PAX 2 wahrscheinlich niemanden auffallen, die Verarbeitung der einzelnen Teile ist sehr gut und passgenau. Der Vapo arbeitet komplett geräuschlos und entwickelt eine noch tragbare Wärme am Gehäuse, auch bei längerer Nutzung.

    Er hat einen geringen Luftwiderstand wodurch das inhalieren recht angenehm ist, die Temperaturentwicklung hält sich auch im Rahmen. Einzig das konische Mundstück ist mir bei der Nutzung negativ aufgefallen, da dieses sehr heiß wird und man sich schnell die Lippe verbrennen kann!

    Die Ladezeit des PAX 2 ist bei leerem Akku angebracht, man bereitet seinen Vapo ja eh immer gut vor wenn man unterwegs sein will, oder nicht? Dafür hielt der Akku bei mir auch recht lange, was absolut ausreichend für mich bei einem langen Tag an der frischen Luft war.

    Ebenso ist die Bedienung nach kurzer Zeit recht intuitiv. Ich gehöre eigentlich auch zu der Fraktion denen es komisch vorkommt bei Videospielen mit dem Controller rum zu fuchteln, das mit dem schütteln um bei dem Vapo das Menü wieder zu verlassen oder um den Ladestatus zu sehen geht bei mir inzwischen aber auch schon wie von selbst. Die mehrfarbige LED ist auch im Sonnenlicht noch gut erkennen was die Handhabung draussen recht einfach macht. Ablösbare Kleinteile wie das Mundstück oder der Deckel der Füllkammer sind gut gesichert, so dass man sie eigentlich nicht so einfach verlieren kann, sollte es dennoch passieren, kann man Einzelteile für den PAX 2 nachbestellen.

    Ganz nett sind die vier verschiedenen Temperatureinstellungen, die der PAX 2 mitbringt. Sie sind bei weitem nicht ausreichend für einen professionellen Einsatz, das ist klar, bietet aber zumindest die Möglichkeit ein bisschen Einfluss auf die Temperatur zu nehmen, was bei manchen Vapos ja nicht möglich ist.

    Als kleine Spielerei bringt der PAX 2 noch ein paar versteckte Funktionen mit. In der Online- Bedienungsanleitung wird zum Beispiel gesagt dass man den Vapo dreimal drehen soll und dann schauen was passiert. Es soll noch andere Funktionen geben, die gilt es aber selber zu finden.

     

    Insgesamt kann ich sagen das man bei dem PAX 2 einen guten Vaporizer für unterwegs bekommt, mit verschiedenen Temperatureinstellungen und ein paar versteckten „Spielereien“ die für das vaporisieren zwar nutzlos, aber ganz kurzweilig sind.

    Als negativ fiel mir zum einen auf, dass der PAX 2 mit einer recht dürftigen Bedienungsanleitung kommt, die man beim ersten auspacken auch gerne mal übersehen kann. Eine ausführliche Bedienungsanleitung ist online einsehbar, da hätt ich mir aber schon ein bisschen was mehr in der Box gewünscht.

    Der zweite negative Aspekt ist definitiv das konische Mundstück, welches einfach zu schnell heiß wird um es vernünftig zu nutzen. Damit sind nur ganz kurze Züge möglich, wobei kaum Wirkstoffe inhaliert werden können. Allerdings leistet das flache Mundstück gute Arbeit und nach eine kurzen Gewöhnung kommt man sich auch nicht mehr komisch vor an der „Kante“ des Vapos zu saugen.

     

    Zusammenfassend lässt sich sagen das man einen guten Vapo für unterwegs bekommt mit kleinem Funktionsrepertoire und geringen negativen Aspekten. Man bekommt für sein Geld also schon ein recht vernünftiges Gerätdas gut nutzbar ist und das durch seine edle Optik ganz nett anzusehen ist, in einer Handtasche jedoch nicht als Vaporizer auffällt.

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