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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  JackJuicyFruit vor 3 Wochen, 1 Tag.

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  • #4992

    vap0rman
    Teilnehmer
      • Offline

    Hi! Es würd mich mal interessieren ob jemand von euch das RSO (Rick Simpson Oil) schonmal erfolgreich zur Krebs Therapie eingesetzt hat oder vielleicht eine andere wirksame Krebstherapie mit der Hilfe von Cannabis kennt.

    Ich habe schon viele Informationen zu dem Thema gelesen, auch was für Strains man dafür nehmen sollte und wie diese geerntet werden sollen.

    Scheinbar werden dafür mostly Indicas wie z.B. White Rhino oder Bubba Kush benötigt und das zu einem Erntezeitpunkt wo das CBD:THC Ratio ca 1:4 ergibt.

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit einer solchen Therapie, und wenn ja kann man sich hoffnungen machen bei Brustkrebs in einem sehr fortgeschrittenem Status wo die Krebszellen schon die knochen befallen haben?

    Ist vielleicht etwas allgemein, aber wäre cool wenn jemand von euch Erfahrungswerte hat, da ich einen Angehörigen habe den die Sache betrifft ;(

    Sollte es keine erfolgreiche Therapie geben kann man Cannabis Produkte ja auch als begleitmedikation für die Chemotherapie nehmen.

    Wenn man ein Rezept dafür haben möchte, sollte man zum Schmertherapeuten gehen, so habe ich es mir von meiner Krankenkasse sagen lassen.

    Allerdings kenne ich keinen Schmerztherapeuten der sich umfassend mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat.

    Kennt Ihr da vielleicht jemanden?

    Fragen über Fragen! Ich freue mich über eure Antworten.

    #4994

    JackJuicyFruit
    Keymaster
      • Offline

    Ja dann erstmal ein herzliches Willkommen bei uns 🙂

    Na da hast du ja schon einmal einen Haufen an Fragen… Ich selber hatte im engeren Familienkreis einen Fall von Darmkrebs gehabt, bei dem wir auch viel mit Cannabis und diversen Konzentraten gearbeitet haben. Ich erzähl dir einfach mal die Erfahrungen die wir so in der Zeit gemacht haben damit.

    Wie gesagt haben wir mit verschiedenen Varianten gearbeitet, Cannabisblüten, Hash und halt auch eigens hergestelle Konzentrate. Hierbei haben wir auch auf reine CBD – Konzentrate zurück gegriffen, da gibt es ja auch verschieden stark konzenetrierte Öle.

    Es war schon in einem gewissem Rahmen möglich mit diesen „Hilfsmitteln“ diverse Symptome der Krebsbehandlung abzuschwächen. Wie du schon sagst sind ja auch gerade die Nebenwirkungen einer Chemo – oder Strahlentherapie teils ziemlich übel. Hier können diese Präparate gut helfen gegen die Übelkeit oder auch gegen die Schmerzen in den Extremitäten, wie das kribbeln der Finger. Wobei wir bei der Behandlung der Schmerzen in den Extremitäten auch gerne auf eine THC – und CBD haltige eigens hergestellen Creme zurückgegriffen haben, die hat da sehr gute Erfolge erzielt.

    Hierbei ließ sich also schon ganz gut mit Cannabis arbeiten um die Strapazen der eigentlichen Behandlung etwas zu mildern, im psychologischen wie im physiologischen Bereich.

     

    Dann hätte Ich noch einen aktuellen Fall mit dem wir hier noch akut zugange sind, da die Mutter meiner besseren Hälfte sich mit Lungenkrebs herumschlägt in diesem Augenblick…

    Hier ist es der Fall das die Chemo – und Strahlentherapie die Frau extrem beeinträchtigt, die hat quasi bei allen möglichen Nebenwirkungen ganz laut „HIER“ geschrieen. Nach einiger Zeit der Überzeugungsarbeit haben wir hier dann begonnen Cannabisblüten mit Hilfe eines Vaporizers zu verwenden. Dies führte zumindest zu einer besseren psychischen Verfassung, sowie der Wiederkehr des Appetitts, zumindest für eine gewisse Zeit.

    Wirklich interessant bei diesem Fall war aber eher eine Sache: Ca. 2 Wochen nachdem wir mit Cannabis begonnen haben bei der Frau gab es wieder einmal eine Vermessung des Tumores um zu sehen ob er weiter wächst. Und das Ergebnis erstaunte hier sogar die Ärzte! Innerhalb dieser recht kurzen Zeit war der Tumor um etwas über einen Zentimeter kleiner geworden, ebenso hat er weiterhin keinerlei Anstalten gemacht zu streuen.

     

    Kommen wir dann mal zu deiner Frage mit den Ärzten: Ein Schmerztherapeut ist schon einmal eine gute Anlaufstelle für Cannabis auf Rezept, es ist aber auch möglich (wie in meinem Fall) ein solches Rezept über einen Hausarzt zu bekommen. Rein theoretisch darf inzwischen jeder Arzt Cannabis verschreiben, einfach gesagt… Hier herrscht allerdings immer noch ein großes Vorurteilbelastetes denken, viele Ärzte weigern sich schlicht Cannabis zu verschreiben. Für diese Fälle kann ich noch eine andere Anlaufstelle empfehlen, das Selbsthilfenetzwerk für Cannabis in der Medizin (SCM). Hier mal der Link zu deren Website: -> Website <-

    Dort findest du auch gute Informationen, sowie Anlaufstellen für dieses Thema. Ebenso kann Ich empfehlen hier auch mal die Krankenkasse der betroffenen Person anzuschreiben, oder die Ärztekammer für euer Bundesland, dort kann man auch Informationen erhalten über Ärzte in der Umgebung, die sich mit Cannabis auskennen.

    Man kann also wunderbar mit Cannabis zusätzlich zur Krebstherapie arbeiten um diverse Nebenwirkungen abzudämpfen, was natürlich ein großes Stück Lebensqualität bedeutet. Ich hoffe Ich konnte dir schon einmal ein wenig weiter helfen, sollten weitere Fragen bestehen helfen wir natürlich gerne weiter.

     

    Es grüßt,

    Jack

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