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Dieses Thema enthält 6 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Satihex vor 3 Wochen, 5 Tagen.

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  • #4453

    JackJuicyFruit
    Keymaster

    Hallo liebe KiFo – Gemeinde!

     

    Heute gibt es mal eine kleine Besonderheit aus dem Hause Jack: Ein Tagebuch über meine Konsumpause, die ich aktuell durchführe. Ich werde zunächst einmal damit beginnen, mein vorheriges Konsummuster und die aufgebaute Toleranz zu beschreiben, bevor ich dann im Rahmen von kleinen Tagesberichten beschreibe, wie sich das ganze entwickelt, was sich für Problematiken einstellen oder was auch sehr positiv auffällt.

    Zu den Gründen für die Konsumpause möchte ich mich nicht großartig äußern, eine Menge privater Kram. Als einen der wichtigsten Gründe würde ich aber meine Toleranz gegenüber THC nennen, aber fangen wir doch einfach mal an mit dem Bericht 😉

     

    KONSUMVERHALTEN

    Wer mich hier im Forum kennt wird ja sicherlich schon wissen das ich am Tag einiges in Rauch und Dampf aufgehen lassen kann. Zu meinem normalen Konsumverhalten gehörte über lange Zeit jetzt eigentlich das „24Std Dauerhigh“, man begann morgens nach dem aufstehen, machte über den Tag weiter, bis man dann vor dem zu Bett gehen nochmal den letzten Kopf raucht. Konsumiert wird auf verschiedene Varianten: Überwiegend eigentlich Bong, gefolgt vom Vaporizer und dann Joints. Da Ich ja auch keine Zigaretten rauche merke ich Joints halt immer recht stark in der Lunge und bekomme so eine nette „Bruce Willis Stimme“, von daher werden Joints hier am wenigsten konsumiert 😛 Ebenso wird hier auch der Mischkonsum mit Tabak betrieben, wobei ich aber feststellen kann, das ich bis heute keinerlei Verlangen nach Tabak habe, den kann ich ohne weiteres direkt weg lassen, ohne Probleme zu bekommen.

    Einer der wichtigsten Konsumgründe für mich ist eigentlich der medizinische Nutzen. Wie vielleicht bekannt behandel ich mit Cannabis zum einen meine Schlafstörungen, sowie meine Hyperhydrosis (krankhaftes, starkes schwitzen), was ich durch den Konsum auch wunderbar im Griff halten konnte. Nur hat man durch die aufgebaute Toleranz inzwischen doch Schwierigkeiten, die Symptomatiken im Griff zu halten. Das schwitzen wird zwar weiterhin noch gut reguliert durch Cannabis, allerding fehlt mir vollständig die sedierende Wirkung, so dass schlafen für mich seit langem wieder ein sehr großes Problem darstellt.

    Und so komme ich dann zu dem zweiten wichtigen Grund für die Pause: Meine aufgebaute Toleranz gegenüber der Wirkung. Man befindet sich inzwischen auf einem Niveau, dass man in der Lage ist hochpotente Konzentrate zu konsumieren, wie zum Beispiel THC-Kristalle mit einem Wirkstoffgehalt von 99% THC über eine Dabbing Bong, ohne danach sonderlich starke Wirkungserscheinungen zu verspüren, selbst schwierigere Aufgaben bei denen man sich konzentrieren muss fallen mir da immer noch sehr leicht. Jedenfalls wird hier doch sehr deutlich, das meine Toleranzentwicklung inzwischen sehr hoch ist, wodurch dann leider auch langsam die von mir gewünschten Wirkungen ausbleiben, wie zum Beispiel die sedierende Wirkung oder die allseits bekannten „Munchies“, also Hungerattacken. Dazu kommt dann noch das man hier die letzten 6-7 Jahre eigentlich durchgehend konsumiert hat, ohne eine großartige Pause dazwischen, eigentlich wurden nicht mal 24Std Pause gemacht 😛

    Man merkt also, das Ich da inzwischen doch eine ziemliche Toleranz entwickelt habe und der Konsum inzwischen eigentlich mehr Gewohnheit als medizinisch sinnvoll für mich ist. Von daher wurde es nun einfach mal Zeit für einen Schlussstrich, um das ganze mal neu zu starten.

     

    ABLAUF DER KONSUMPAUSE

    Gut, hier gibt es eigentlich nicht viel zu sagen 😉 Geplant ist das ganze recht radikal anzugehen. Der Konsum wird abrupt von 100 auf 0 zurück geschraubt, das heißt Ich habe von jetzt auf gleich einfach eine Pause eingelegt und nicht damit begonnen die tägliche Menge zu minimieren. So kann man auch direkt mal sehen was passiert wenn ein langjähriger Dauerkonsument einfach mal von heute auf morgen aufhört, wird man von den Prohibitionisten doch immer gerne vor den knallharten Entzugserscheinungen gewarnt. Über die Dauer der Pause bin ich selber auch noch unschlüssig, da habe ich erstmal kein festes Ziel gesetzt, sondern möchte einfach mal sehen wie lange ich das ganze so führen kann.

     

    So viel also erstmal zu meinem Konsumverhalten und dem Ablauf des ganzen. Es wird eine interessante Angelegenheit werden, ich werde das ganze einfach mal auf mich zukommen lassen und schauen wie ich physisch und psychisch darauf reagiere, wenn mein Körper von jetzt auf gleich kein THC mehr zugeführt bekommt.

     

    Also dann, nehmt euch eine Lunte, setzt euch dazu und schaut dem Jack bei seinem Selbstversuch zu 😉 Ich werde hier dann regelmäßig Updates schreiben zu der Entwicklung des ganzen und wie es mir dabei geht. Wollen wir doch mal sehen wie hart so ein „kalter Entzug“ bei Cannabis werden kann 😛

     

    Es grüßt,

    Jack

    #4454

    JackJuicyFruit
    Keymaster

    Hallo liebe Kifo – Gemeinde!

     

    ES BEGINNT

    Und hier gehts dann auch schon los, mit der Beschreibung des Wochenendes 😉

    Begonnen wurde die Pause am Freitag Abend, dem 24.08., wo gegen 18 Uhr rum der letzte Pur Joint geraucht wurde. Seit diesem Zeitpunkt ist mein Konsum komplett auf Null reduziert: Kein Cannabis und kein Tabak, einzig meine Pfefferminze im Vaporizer um dem Hals mal was gutes zu tun wird konsumiert. Ab und zu werde ich auch meine Vitalwerte (Blutdruck/ Puls) mit angeben hier, die ich momentan in sehr regelmäßigen Abständen kontrolliere.

    Also setzen wir mit dem Tagebuch direkt am Freitag Abend ein, mit dem Zu Bett gehen meinerseits.

     

    FREITAG ABEND

    Der letzte Joint wurde heute geraucht und den Rest des Abends über der Konsum dann komplett eingestellt.

    Der erste Abend verlief hier noch ohne irgendwelche nennenswerten Besonderheiten, der Wirkstoffgehalt im Körper war halt immer noch mehr als ausreichend um eine gewisse Wirkung bereit zu stellen. Von daher konnte ich in der Nacht von Freitag auf Samstag auch noch recht gut schlafen, selbst das schwitzen hat sich bisher noch nicht eingestellt und hält sich auf einem absolut moderatem Niveau. Ich neige ansonsten gerne dazu über Nacht stark zu schwitzen, so dass ich innerhalb von ein paar Stunden 3-4 Kilo allein an Flüssigkeit verlieren kann, was ich durch Cannabis halt quasi abschalten konnte. Aber so verlief die erste Nacht noch ohne großartige Probleme oder sonstige bemerkbare Veränderungen im Körper.

     

    SAMSTAG

    Der Samstag begann dann auch eigentlich recht entspannt. Wenn man aufsteht und immer noch ausreichend Flüssigkeit im Körper hat damit das Blut nicht flockt, ist das schon eine feine Sache 😉

    Zugegeben, es fühlte sich dann erstmal etwas komisch an, da man sonst morgens dann schon den ersten Kopf geraucht hat, bevor der eigene Kopf richtig wach war 😉 Dies war aber eher wegen der Gewohnheit, es ist halt schon eine Form von Ritual am Morgen gewesen hier. Rein symptomatisch verlief der Samstag auch recht unauffällig, Kopf und Körper waren immer noch auf einem recht entspannten Niveau, das schwitzen hielt sich auch noch in Grenzen. Ebenso war auch die Stimmung hier noch kein Problem. Man kennt es ja, das man gerne mal gereizt ist bei einer Konsumpause, dies konnte Ich hier in keinster Weise feststellen. Der Tag verlief eigentlich so wie mit Cannabiskonsum, bis auf halt das man nicht dauernd seine Bong stopft 😛 Selbst essen wir mir im geringen Maße möglich, etwas womit ich aktuell sowieso starke Probleme habe, was aber eine andere Geschichte ist 😉

    So verlief der Samstag dann recht normal, man bewältigte seinen Alltag und lenkte sich ein wenig ab, ganz nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“ 😛 Hier stellten sich bisher also noch keinerlei Problematiken oder ähnliches ein, selbst die Stimmung blieb auf dem gleichen Level wie mit Konsum. Auch die Vitalwerte waren den Tag über auf einem für mich normalen Niveau, das ein wenig niedriger ist als bei anderen Menschen 😉 Also nicht wundern über die Werte, das sind meine normalen Ruhewerte: 105/65, Puls: 56

     

    SONNTAG

    Die Nacht von Samstag auf Sonntag verlief dann schon ein klein wenig unruhiger, brauchte man doch etwas länger zum einschlafen und wurde öfter wieder wach. Dies sind die normalen Symptomatiken meiner Schlafstörungen, die sich in Ein- sowie Durchschlafstörungen äußert. Das schwitzen hielt sich hier aber immer noch auf einem niedrigen Niveau, so dass ich zumindest gut liegen und ruhen konnte, was dann auch etwas an Entspannung brachte. Denn über Nacht mehrere Liter zu verlieren ist doch ziemlich anstrengend, danach fühlt man sich wie nach einem Marathon, vom Elektrolytverlust wollen wir mal gar nicht reden 😛

    Der Rest des Sonntages verlief dann eigentlich auch wieder wie der Samstag, das THC Level im Körper scheint hier wohl immer noch ausreichend zu sein, um alles auf einem recht humanen Niveau zu halten. Interessant wurde es dann langsam erst zur Nacht von Sonntag auf Montag, da mein Körper so langsam begann den THC Mangel zu bemerken und dies mit einer gewissen Unruhe anzeigte. Man war nicht aggressiv oder gereizt, der Kopf war halt einfach nur gut beschäftigt und Müdigkeit stellte sich halt überhaupt nicht ein, auch wenn die Nacht vorher nicht viel geschlafen wurde. So habe ich dann jetzt die Nacht von Sonntag auf Montag ohne Schlaf verbracht, konnte aber die Zeit über wieder etwas ruhen, was ja auch ein wenig gut tut. Das schwitzen blieb hier bisher auch noch recht moderat, einzig mein sehr starker Handschweiß meldete sich am Sonntag Abend so ganz langsam wieder zurück. Lasse ich meinen Handschweiß unbehandelt zu dauert es normalerweise 24Std, dann beginnen meine Hände sich zu pellen und ich kann nichts mehr anfassen, da die kompletten Handflächen brennen und kribbeln. Dies war hier aber auch noch nicht der Fall, die Hände sind zwar zu feucht um zum Beispiel eine Lunte drehen zu können, aber noch nicht so schlimm das es anfängt zu tropfen wenn ich winke 😛 Dies ist ein sehr sehr positiver Aspekt bisher, besonders meine Freundin freut das extrem. Bin ich auf meinem krankhaftem Schweißlevel ist meine Haut meist so gereizt das ich mich nur ungerne anfassen lasse, kuscheln oder so ist dann gar nicht möglich. Doch dies funktioniert bisher immer noch ohne Probleme 😉

    So ganz langsam bemerkt man dann aber doch auch so eine gewisse Neigung zu „Hitzewallungen“, so dass einem mal ganz kurz richtig warm wird, was dann aber sofort wieder abflaut. Nichts dramatisches, fühlt sich halt nur etwas komisch an und kann den Blutdruck ein wenig durcheinander bringen, der bei mir zum Glück aber sehr stabil ist.

    Von der Laune und psychischen Belastbarkeit her ist man auch noch auf einem recht normalen Niveau, bisher wollte ich noch niemanden umbringen und auch diverse private Angelegenheiten die geklärt werden mussten, konnte ich wahrnehmen ohne am Ende komplett auszurasten 😉 Im großen und ganzen ist man immer noch so entspannt wie am Freitag mit Konsum von der Laune her, man kann mit seiner besseren Hälfte rumscherzen und kleine Probleme die auftauchen, werfen einen nicht sofort aus der Bahn.

    Die Vitalwerte des Tages waren auch auf einem recht normalen Niveau wieder, einzig während der kurzen Hitzewallungen puschte sich der Puls mal ein klein wenig höher, was bei mir dann 15 Schläge mehr in der Minute bedeutete, nix dramatisches also. 105/75 Puls: 56 (70 bei Hitzewallungen, Blutdruck unverändert).

     

    So viel dann erstmal zum Wochenende, die ersten 48Std ohne Cannabis sind geschafft und bisher läuft es noch sehr ruhig ab, mal sehen wie sich das ganze dann noch weiter entwickelt hier 😉 Wie gesagt wurde kein wirklicher Zeitraum festgelegt, wir wollen einfach mal schauen wie lange wir das ganze so machen.

    Die nächsten Tage folgen dann wieder die nächsten „Tagebucheinträge“ 😉

     

    Es grüßt,

    Jack

    #4456

    Satihex
    Moderator

    Tapferer Jack! Tapfere Nicki!

    Ich hoffe doch, es ist nur die eigene Erwartungshaltung, die einem hinderlich ist. Wenn man erwartet, daß man sich schlecht fühlt, nervös ist oder gereizt reagiert, so muß das ja nicht immer und bei jedem so sein. Bei euch ist vor allem die gegenseitige Stütze, die emotionalen Halt bietet, gegeben. So kann man vieles aushalten und nimmt sich schon dem Partner zuliebe zusammen. Da werde ich als jahrelange Dauerkonsumentin (24/7; 365) gerne von euren Erfahrungen profitieren. Ich bin ja eher der Typ Mensch, der sich selbst überlistet, in Form von ausschleichen, so wie ich es mit Nikotin gemacht habe. Ich setzt mich mal dazu und zünde mir mein lecker Pur-Tütchen und lese und staune….

    gaaaanz liebe Grüße

    #4457

    JackJuicyFruit
    Keymaster

    Hallo liebe KiFo – Gemeinde! 🙂

     

    Erst mal danke für die lieben Worte Sati, wir sind momentan hier echt positiv überrascht von dem ganzen muss man sagen. Aber natürlich hast du recht, wir unterstützen uns hier auch gegenseitig, was das ganze dann nochmal ein wenig einfacher macht, das schwierigste ist eigentlich, das man aus Gewohnheit immer wieder mal zur Bong greifen möchte, solange sie auf dem Tisch stehen 😛

     

    Dann machen wir mal weiter mit dem Tagebuch hier, ist ja immerhin wieder ein Tag und eine Nacht hinzugekommen 😛

     

    MONTAG

    Die Nacht von Sonntag auf Montag verlief ja schlaflos, weshalb Ich am Morgen halt erst einmal etwas in den Seilen hing. Das ruhen über die Nacht war zwar soweit ganz förderlich aber natürlich nicht so erholsam wie eine Mütze voll Schlaf. Aber gut, darauf hat man sich ja eingestellt das die Schlafstörungen wieder ihr volles Ausmaß annehmen werden.

    Der Tag über verlief dann auch wieder recht ruhig, Ich habe dementsprechend erstmal versucht noch ein wenig die Akkus aufzuladen und mich dann mal an die Hausarbeit hier gemacht, muss ja auch mal gemacht werden 😛 Dies ging auch soweit ganz gut klar, nur habe ich es dann wohl irgendwann ein wenig übertrieben mit dem herum wuseln und mein Kreislauf meldete sich mit der Botschaft „Setz dich, oder Ich sorg dafür das du sitzt!“. Also wurde über Mittag wieder eine kleine Pause eingelegt, um nochmal ein wenig Energie zu tanken. Hierbei bin ich aber auch nicht ganz untätig gewesen, sondern habe einfach mal ein wenig mit verstrahltem Kopf angefangen zu basteln, um meiner Freundin eine kleine Freude zu bereiten.

    Wer freut sich nicht nach einem harten Arbeitstag nach Hause zu kommen und dann so etwas zu sehen 😉

     

    Im Nachmittagsbereich war man dann noch unterwegs um ein paar interfamiliäre Dinge zu klären, was auch wieder ein etwas höheres Maß an Konzentration bedeutete. Dies ging soweit aber auch wieder recht gut klar, man konnte sich gut fokussieren und so doch noch einige Dinge wieder klären hier, bevor man sich dann wieder auf den Heimweg machte.

    Der Abend verlief dann auch relativ ereignislos, man verbrachte seine Zeit damit mal etwas zu essen, der Körperhygiene nachzugehen und seine Energiereserven aufzuladen, wurden sie am Ende ja doch noch mal gebraucht 😛 Zu guter letzt gab es noch eine kleine Wellnessbehandlung für meine Freundin, mit eincremen, massieren und allem drum und dran 😉 Man muss sich ja auch um das Wohlergehen seiner Bongstopferin kümmern 😛

    Insgesamt verlief der Montag also auch wieder recht entspannt und man hat einiges schaffen können, ebenso ist die allgemeine Stimmung immer noch recht positiv hier, einzig meine wieder auftauchenden Schlafstörungen zehren ein wenig an mir. Das schwitzen ist immer noch auf dem gleichem Niveau wie am Vortag, keine großartige Veränderung erkennbar. Inzwischen merke ich aber auch wieder etwas vermehrt meinen erhöhten Adrenalinspiegel im Blut, den ich ansonsten mit Cannabis recht gut im Zaum halten konnte. Dadurch ist man einfach ein klein wenig „zitterig“, so als wäre man halt aufgeregt/nervös, kennen sicher einige. Soweit aber kein großes Problem im Alltag, so lange ich keinen Faden in ein Nadelöhr bekommen möchte 😛 Und die innere Unruhe die der erhöhte Adrenalinspiegel mit sich führt ist soweit auch noch ganz gut auszuhalten, hier und da muss ich mich nur mal ein wenig hinsetzen, durch atmen und mich wieder etwas zur Ruhe bringen, da Ich ansonsten doch ziemlich stark anfangen kann zu zittern, damit schüttel ich einem auch Milch zu Butter 😛

    Die Nacht von Montag auf Dienstag verlief dann leider auch erstmal wieder schlaflos, man ruhte halt einige Zeit mit geschlossenen Augen um etwas Kraft zu tanken. Das merkt man dann halt auch so langsam im kognitiven, da werde ich inzwischen ein klein wenig verwirrt, aber wer wäre das nicht nach zwei schlaflosen Nächten? 😛

     

    So viel dann zum gestrigen Tag, weiter geht es dann morgen wieder mit dem nächsten Teil meines Tagebuches eines Cannabisentzuges 🙂 Bisher besteht aber auch immer noch nicht das unbedingte Verlangen mal wieder etwas zu rauchen, es ist halt eigentlich immer noch nur das kämpfen gegen die Gewohnheit, da passt man einmal nicht auf und schon hat man seine Bong wieder auf dem Schoß stehen 😛 Aber dies stellt ja nun auch kein großes Problem dar, sondern sorgt eher für die eine oder andere amüsante Situation hier 😉

    Also dann, ich stürze mich weiter in den Tag und werde mal sehen was Ich noch so berichten kann in der nächsten Zeit.

     

    Es grüßt,

    Jack

     

     

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    #4469

    JackJuicyFruit
    Keymaster

    Hallo liebe KiFo – Gemeinde! 😀

     

    Und weiter gehts mit dem kleinen Tagebuch hier, bisher läuft die Pause noch immer sehr gut. Der gestrige Tag begann ja erst mit ein wenig Müdigkeit auf Grund Schlafmangels, aber man war soweit noch fit genug um den Alltag bestreiten zu können. Der heutige Tag bot auch ein paar Aktionen bei denen ich meinen Kopf gut gebrauchen konnte 😛

    Im allgemeinen kann ich aber sagen das sich im Gegensatz zum gestrigen Tag nicht viel verändert hat, man ist inzwischen ganz gut eingeschossen auf das fehlen von THC und nimmt inzwischen auch nicht mehr ständig die Bong aus Gewohnheit auf den Schoß 😛 Das extreme Zittern ist inzwischen auch ein wenig ruhiger geworden, ich kann zwar immer noch keinen Faden in ein Nadelöhr einfädeln, aber zumindest verschütt ich nicht sofort alles flüssige das ich in der Hand halte 😛

    Insgesamt kann ich also bisher sagen das unsere Pause recht entspannt verläuft, da hatte man früher schon wesentlich kompliziertere Pausen gemacht 😉 Im großen und ganzen ist man jetzt wieder auf einem bekannten Level was das schwitzen angeht, die Vitalwerte bleiben auf einem recht gleichmäßigen ruhigem Niveau und im allgemeinen ist halt soweit erstmal alles in Ordnung, mal abgesehen von meinen Schlafstörungen. Aber Ziel der Pause ist es ja eh wieder einer etwas bessere Wirkung zu verspüren, damit ich mal wieder vernünftig schlafen kann.

    Es bleibt immer noch dabei das wir nicht genau wissen wann wir aufhören mit der Pause, aber ich denke mal das wir auch bald mal wieder Abends uns ein wenig was gönnen werden 😉

     

    Es grüßt,

    Jack

    #4479

    JackJuicyFruit
    Keymaster

    Hallo liebe KiFo – Gemeinde!

     

    MIT DEM GESTRIGEN TAG IST DAS ENDE DER KONSUMPAUSE EINGELÄUTET WORDEN!

    Gestern Abend war es dann soweit, man hat sich mal wieder ein wenig was gegönnt 😉 Aber fangen wir doch direkt mal wieder ganz von vorne an…

    Die Nacht vom 18. auf den 29. verlief für mich wie die anderen Nächte auch, die Schlafstörungen sind halt einfach schnell wieder da bei mir und halten einen lange wach. Ansonsten hielt sich alles, wie die letzten Tage auch, auf einem recht moderatem Niveau. Klar ist man ziemlich verwirrt auf Grund des Schlafmangels, aber das kenn Ich ja und bin da einiges mehr gewohnt, man kommt also mit klar 😛 So konnte Ich gestern noch höchst erfolgreich mit meiner Ziehtochter (kleine Schwester meiner Freundin, lange Geschichte 😉 ) einige Dinge klären und habe auch so noch einiges schaffen können den Tag über. Im allgemeinen ist man inzwischen auf einem recht guten Stand hier, inzwischen hat man auch ein wenig die Angewohnheiten abgelegt, dauernd seine Bongs zu stopfen 😛

     

    Kommen wir aber nun zum interessanten Teil: HAT DIE PAUSE DENN WAS GEBRACHT?

    Wie zu Beginn schon beschrieben hier, haben wir unseren Konsum direkt von Hundert auf Null reduziert, um es einfach zu sagen. Die letzten Tage hat man dann zumindest mal wieder ein wenig was aus seinem Blut herausbekommen können, klar das da aber noch einiges an Abbauprodukten in unseren Körpern übrig war nach den Tagen jetzt.

    Nun haben wir uns gestern Abend dann dazu entschieden mal wieder ein wenig was zu naschen 😉 Der erste Konsum geschah erst einmal über Vaporizer, die rauchfreien Tage die letzte Zeit waren halt einfach mal eine Wohltat für den Hals und so wollten wir erstmal sanft anfangen. Ebenso wollten wir die klarere Wirkung erst einmal ein wenig genießen 😉

    Die Wirkung ließ dann auch nicht lange auf sich warten und baute sich in einem moderaten Tempo auf zu einer netten aktivierenden Note, mit einer Menge Humor 😛 So konnte man sich auch auf einmal über einen HD+ Werbespot königlich amüsieren 😛 Kurze Zeit später meldete sich auch ein gewisses Hungergefühl, etwas was ich ja so gut wie gar nicht mehr kannte… Also ab in die Küche und erstmal etwas Quark mit Früchten hergerichtet, was mit der Wirkung im Kopf eine lustige Angelegenheit war 🙂

    Hinterher fiel dann noch die Entscheidung sich dann auch mal wieder ein Köpfchen zu gönnen, damit die Bongs sich hier nicht vernachlässigt fühlen, standen sie doch frisch geputzt auf dem Tisch. Und hier kam dann auch wieder die etwas verwirrende Note in der Wirkung mit hinzu. Wir können sagen: So breit haben wir uns schon sehr sehr lange nicht mehr gefühlt!

    Also können wir behaupten das die Ziele die wir mit der Pause erreichen wollten auch erreicht wurden. Im weiteren Verlauf der nächsten Tage wollen wir jetzt nicht wieder auf unser altes Konsummuster zurück gehen, sondern das ganze ein wenig reduzieren, da wir ja nun wieder eine wesentlich bessere Wirkung erzielen können mit weitaus weniger Material 😛 Ebenso interessant für mich ist mein wiederkehrendes Hungergefühl, da Ich hier ja nun schon ziemlich lange mit zu kämpfen habe. Gut war natürlich auch das Ich in der letzten Nacht dann auch wieder schlafen konnte wie ein Baby 🙂 So einen produktiven, erholsamen Schlaf hatte Ich wirklich seit langem nicht mehr gehabt, man stand auf und fühlte sich erholt, total ungewohnt. Hier werden wir dann sehen wie sich das ganze weiter entwickelt, ob die gewünschte Wirkung jetzt auch länger vorhanden bleibt, so lange wir nicht wieder rund um die Uhr im 30 Minuten Takt einen Bongkopf rauchen 😛

    Wir werden einfach mal sehen wie sich das ganze hier entwickelt, ich werde euch hier in diesem Thread auf dem laufenden halten, allerdings dann nicht mehr mit täglichen Updates, sondern eher wenn es was besonderes zu berichten gibt.

    Auf jeden Fall haben wir hier mal wieder bewiesen das ein Cannabisentzug bei weitem nicht solche Probleme bereitet wie bei manch anderen Substanzen, es eher die psychischen Dinge sind als physische Leiden. Auch solchen 24/7 Rauchern wie uns fiel das ganze recht leicht, man musste halt hauptsächlich die Gewohnheiten überwinden. Einzig meine krankheitsbedingten Symptomatiken wie die Schlafstörungen haben das ganze ein wenig anstrengender gemacht, was aber auch noch auszuhalten war.

     

    So viel dann erstmal wieder zu diesem Thema, wie gesagt kommen dann in den nächsten Tagen noch ein paar Infos über den weiteren Verlauf, aber der reine „Tagebuch“ Teil dieses Threads ist hiermit dann erstmal beendet.

     

    Es grüßt,

    Jack

    #4481

    Satihex
    Moderator

    Glückwunsch!

    Das hört sich ja sehr positiv an, was so eine kurze Woche Konsumpause bewirken kann bei euch! Diese Option solltet ihr echt im Auge behalten!

    Ich kann seit meinem Nikotinentzug ja nun auch von einer Veränderung meines Konsummusters profitieren, da der Nikotinentzug zwar das Anfluten des Highs bei mir ein wenig verzögert, es „flasht“ halt nicht so, wie es mit Nikotin flasht. Dafür brauche ich wesentlich weniger Material und die Wirkdauer ist gefühlt verdoppelt. Dabei steht das Vaporisieren nicht einmal im Vordergrund, ich liebe meine Pur-Tütchen inzwischen!

    Meine Vermutung: es ist das Nikotin, das beim (Misch-)Konsum die gesundheitlichen Probleme verschlimmert. Ich bleibe dabei: Wir brauchen das Kraut, das reine Kraut und nichts als das Kraut…(so wahr mir Wind und Sonne helfen!), aber wie immer im Leben sind nur Extreme problematisch. Wer Pause machen kann, sein Konsummuster anpassen kann, der hat meiner Ansicht nach kein großes Problem. jedenfalls keines, daß sich nicht mit ein wenig Selbstdisziplin (Stichwort: wer ist der Chef im Ring?) beherrschen ließe.

     

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