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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  JackJuicyFruit vor 2 Wochen.

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    JackJuicyFruit
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    Hallo liebe KiFo – Gemeinde!

    Nun gibt es mal wieder einen kleinen Bericht von mir, dieses mal gab es einen Tagesausflug nach ARNHEM, einer netten niederländischen Stadt 🙂

    Der Tag begann wieder sehr früh, war ja auch eine frühzeitige Abfahrt geplant um zeitig zur Eröffnung der hiesigen Coffeeshops vor Ort sein zu können. Gefahren wurde mal wieder mit der Deutschen und Niederländischen Bahn, da Ich hier das Glück hatte auf dem Ticket eines Freundes kostenlos mitfahren zu können bis Arnhem.

    So hat man dann um 8 Uhr morgens den Zug in Richtung Arnhem genommen, wobei die Deutsche Bahn wieder einmal die eine oder andere Überraschung für uns bereit hielt. So kamen mal wieder Züge zu spät, so dass man seine Anschlusszüge verpasst hat und es so zu einem längeren Aufenthalt in Oberhausen kam… Aber man war ja ausreichend vorbereitet für den Weg, so konnte man die Zeit nutzen um seinen THC – Haushalt der bevorstehenden Bahnreise anzupassen 😛

    Nach Ankunft am Hauptbahnhof in Arnhem wurde dann zunächst mal die Lage sondiert und ein Plan geschmiedet. Da man ja schon öfters mal in Arnhem war kennt man ja die hiesigen Coffeeshops auch schon recht gut und weiß wo man hingehen kann und wo man sich eher fern halten sollte, von daher fiel einem die Planung nicht gerade schwer.

    Anfangen wollten wir mit dem Coffeeshop Zero Zero in Arnhem. Ein netter kleiner Laden im Obergeschoss eines Hauses, erreichbar per Treppe. Diese Treppe ist auch direkt ein Highlight des Ladens: Man kommt sich vor wie in einem Spaßhaus auf dem Jahrmarkt 😛 Typisch Niederlande ist die Treppe sehr steil gebaut, mit sehr schmalen Stufen, man muss ja Platz sparen. Es ist schon eine Herausforderung diese Treppe zu meistern, gerade der Weg runter kann sehr spannend sein, wenn man mit hochdichtem Kopf versucht aus dem Laden zu kommen 😛

    Der Laden selbst ist recht entspannt, meditativ eingerichtet, mit einer Menge Bhuddastatuen und sehr bequemen Sitzmöglichkeiten. Ebenso vorhanden sind zwei Terrarien mit verschiedenen Bewohnern: Geckos, Frösche und eine Vogelspinne. Insgesamt wirkt der Laden sehr sauber und ordentlich, dank der großen Fenster auch sehr hell und freundlich. An ruhigen Tagen mit wenig Andrang lädt das ganze schon zum verweilen ein und die Tiere beobachten macht sowieso immer Spaß 😀

    Kommen wir aber zum wichtigen: Der Sortenauswahl und den Preisen.

    Die Auswahl im „Zero Zero“ ist jetzt nichts besonderes, quasi die Sorten die man auch in vielen anderen Shops bekommt zu durchschnittlichen Preisen, natürlich auch mit diversen Angeboten bei Abnahme von 5g auf einmal wodurch es nochmal günstiger werden kann. Die Hash Auswahl bestand ebenso aus 3 Sorten, hierzu kamen dann aber nochmal zwei kleine Besonderheiten: Jelly Hash und Moonrockz, beides für jeweils 25€ das Gramm. Nach Begutachtung haben wir uns aber dagegen entschieden, da es leider optisch nicht so ansprechend war wie man es kennt, da waren einem die Preise doch etwas zu hoch…

    Unsere Wahl viel dann auf ein klassisches „Cheese“, welches soweit sehr nett aussah und für 9 Euro das Gramm angeboten wurde. Die Menge war mehr als ausreichend, aus dem einem Gramm hat man 3 sehr sehr dicke Tüten gerollt mit einem sehr grünem Mischverhältnis. Preis-Leistung ist in der Hinsicht schonmal gut gewesen. Die Wirkung zeigte sich auch recht schnell mit einer leichten Kopf-und Körperwirkung, jetzt nichts übertrieben starkes, aber schon ganz nett. Geschmacklich war man nur ein wenig irritiert, erinnerte es beim rauchen doch sehr stark an die „Skunk #1“, weniger an eine Cheesevariante. Der Bartender konnte auf Nachfragen leider auch nicht viel sagen, er vertraue darauf was ihm beim Einkauf gesagt wird.

     

    Nachdem man dann die Treppe nach unten gemeistert hatte, ging es weiter in einen anderen Laden, den De Walm. Ein kleiner netter Laden, der leider ein wenig eng wirkt auf Grund der nachträglich eingebauten räumlichen Trennung zwischen Verkaufsbereich und „Rauchzone“. Aber auch hier kann man recht angenehm an diversen Tischen sitzen, soweit auch ein sauberer, ordentlicher Laden und vor allem: Mit Gäste-WC 😀

    Die Sortenauswahl beim De Walm ist dann meist recht überschaubar, in unserem Fall waren 4 verschiedene Grassorten zur Auswahl, sowie 3 Hashsorten. Beim Gras viel unsere Wahl auf ein Og Kush, welches sich im Beutel zunächst sehr merkwürdig gab, mit einem sehr untypischen Geruch für eine Kushsorte. Nach einer Zeit kam dann aber das Kusharoma langsam hervor und die Blüten rochen so wie sie riechen sollten, wenn auch etwas dezent. Die Blüten selber waren auch wieder recht ergiebig, aus einem Gramm ließen sich hier 3 sehr gute Lunten bauen, es wären auch mehr möglich wenn man nicht so viel Grün drin hat wie wir 😛 Insgesamt zeigte sich das Og Kush dann als ein gutes Mittelfeld, nicht gerade das härteste von der Sorte was man kennt, aber schon eine ganz solide Wirkung mit dezentem Aroma, hier hätte man sich vielleicht noch ein wenig mehr Geschmack gewünscht.

    Neben dem Og Kush fiel im De Walm dann noch die Wahl auf ein Nepal Hash, welches schwarz, verdammt klebrig und weich daherkommt. Der Geruch ist sehr erdig, erinnert ein wenig an Afghanen das ganze. Die Wirkung ist eine gute Mischung aus Kopf und Körper, wobei es dann doch etwas mehr auf den Körper geht und für eine gute Entspannung sorgt. Bei 9€ pro Gramm ein sehr guter Deal muss ich sagen, gute Qualität und Wirkung, sehr nett auf jeden Fall.

    Dann gab es noch einen Stop den wir uns vorgenommen hatten: Das Upstairs in Arnhem. Auch hierbei handelt es sich um einen Laden in der ersten Etage, den man per Treppe erreicht, allerdings findet man hier eine „normale“ Treppe vor, nicht so ein Mordinstrument wie im „Zero Zero“ 😛

    Das Upstairs ist ebenso wie die beiden anderen Shops ein sauberer und ordentlicher Laden. Hier hat man als Raumtrennung zum Raucherbereich zum Beispiel ein paar Regale und Vitrinen verwendet, wodurch das ganze nicht gleich so wie ein „Raucherterrarium“ rüberkommt, allerdings hat der Laden nicht so viele Sitzmöglichkeiten durch den Eingeschränkten Platz.

    Die Sortenauswahl hier war ein wenig anders als bei den anderen Läden: Neben den Standartsorten, die man quasi überall bekommt, fanden sich auch noch ein paar Besonderheiten, wie zum Beispiel ein Sweet and Sour Cream oder ein Red Dawg, einer Chemdawg Hybriden, sowie Gelato, einer sehr fruchtig leckeren Sativa. Leider waren einige Sorten auf der Karte bereits ausverkauft, so viel hier die Wahl dann auf das Sweet an Sour Cream. Eine sehr gute Wahl wie sich herausstellte, die 14 Euro pro Gramm haben sich mehr als gelohnt! Aus dem einem Gramm konnte man 4 sehr dicke Joints bauen und was Geschmack und Wirkung anging, war die Sorte das Tageshighlight. Geschmacklich passte der Name wie die Faust aufs Auge, zunächst hatte man ein gewisses süßliches Aroma im Mund, welches dann von einem scharf-säuerlichem Aroma abgelöst wird. Sehr interessant und lecker, dazu dann noch eine langanhaltende, ziemlich starke Kopfwirkung. Eine Sorte die man wunderbar nutzen kann um die Stimmung aufzubessern oder um einen anstrengenden Tag zu bestreiten, sie gibt einem wunderbar Energie und eine gewisse Leichtigkeit im Kopf 🙂

    Hierzu kam im Upstairs dann noch ein wenig Super Polm Hash, einer etwas anderen Hashvariante als der Nepalese aus dem De Walm. Der Super Polm kommt als hellbraune, knallharte Platte daher, mit erdig-säuerlichem Geruch, leicht an Zitrus erinnernd. Beim heißmachen beginnt das Hash sofort blasen zu werfen und lässt sich wunderbar verarbeiten, hier präsentiert sich dann auch das Mengenverhältnis, wobei bereits ein kleines Stück Hash mehr als ausreichend ist für einen Joint. Eine sehr ergiebe Sorte auf jeden Fall mit gutem klassischem Aroma, sehr erdig würzig mit leichter Schärfe, und einer guten ausgewogenen Wirkung, definitiv eine lohnenswerte Sorte im Upstairs.

    So viel dann zu unseren Shoperlebnissen, dieses mal haben wir das ganze recht knapp gehalten da man, wie gesagt, eigentlich bereits wusste in welche Shops man gehen möchte. Zwischenzeitig hat man dann noch einen Abstecher in die sehr nahegelegene Innenstadt Arnhems gemacht um für das leibliche Wohl zu sorgen. Typisch Wochenende war hier halt schon viel los in der Fußgängerzone, einiges an Volk unterwegs, unter anderem auch diverse Schausteller von Weihnachtsmärkten, die als verschiedene Märchenfiguren die Leute animierten. Ich bin ja nun nicht so der Fan von großen Menschenansammlungen, aber mit der passenden Wirkung im Kopf war das schon soweit ertragbar für mich 🙂 So konnte man etwas essen, um sich dann so langsam auf den Rückweg machen zu können, nachdem man sich nochmal medikamentös auf die Bahnfahrt eingestellt hatte 😉 Der Rückweg gestaltete sich dann recht entspannt, mit kleinem Zwischenstopp um mal nachzusehen wie es unserem Streuner so geht 🙂

    Ansonsten gestaltete sich alles soweit problemlos, man kam entspannt mit geringere Verspätung wieder daheim an, schwelgte noch ein wenig in Erinnerungen an die Sorten die man so getestet hat und wünschte sich, sie würden auf magische Weise mit über die Grenze zu einem nach Hause kommen, aber sowas ist ja illegal….

     

    Insgesamt war es also ein netter kleiner Tagesausflug mit einer paar guten Joints in einer hübschen niederländischen Stadt. Ich hoffe das Ich euch das ganze mal ein wenig näher bringen konnte, vielleicht sieht man sich mal in Arnhem 😉

     

    Es grüßt,

    Jack

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