Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Satihex vor 2 Wochen, 6 Tagen.

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  • #5000

    Adium
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    Hallo liebe Kifferforum Community, ich brauche mal eure Erfahrung … 🙂
    Ich bin noch blutiger Kiffer-Anfänger – habe zu Schulzeiten das letzte mal gekifft (über 10 Jahre her). Nun habe ich mal wieder richtig Lust bekommen zu kiffen.

    Da ich mit Zigarettentabak nichts zu tun haben möchte, habe ich ich mich für einen Vaporizer entschieden.
    Gestern habe ich meine Blüten abgeholt und war freudiger Erwartung das Gerät auszuprobieren.

    Meine erste Erfahrungen waren bisher mau. Gestern habe ich mit 160° begonnen, da ab dieser Temperatur – laut verschiedener Quellen – die mentalen Vorteile überwiegen sollen und auf diese kommt es mir nur an.

    Das Gras habe ich schön klein gemacht. Da mein Vapo einen 4 Minuten Timer hat, habe ich mich mal an diese Zeit gehalten. Ich habe schön langsam, aber lange gezogen und den Dampf in der Lunge gehalten und langsam ausgeatmet.

    Danach habe ich 45 min gewartet… nichts passiert. Dann habe ich die Gradzahl auf 190° erhöht und nochmal 4 Minuten gedampft … danach merkte ich nach über 30 Minuten schon eine Wirkung… die Glider wurden träge. Da mein Körper bereits tiefen entspannt war, habe ich diese Trägheit eher als unangenehm wahrgenommen.

    Nun dachte ich mir, dass ich vielleicht einfach nicht genug gedampft habe. Also habe ich heute einen neuen „Kopf“ gemacht und 3×4 Minuten bei 160° gedampft. Ich merke ganz klar den Geschmack und auch der Dampf entsteht … dennoch habe ich auch heute überhaupt keine mentale Veränderung festgestellt. Weder wacher, lustiger, nachdenklicher, fokussierter oder was auch immer.

    Habt ihr eine Idee, was ich falsch mache? 🙂

    #5001

    Satihex
    Moderator
      • Offline

    Hallo Adium,

    So einfach aus der hohlen Hand kann ich natürlich auch nichts sagen, aber laß uns doch einfach mal ein paar grundlegende Dinge ansprechen, die eine Rolle spielen beim Vaporisieren.

    Da wäre zuerst einmal, wie fein oder grob das Material zerkleinert wird, das man in die Kräuterkammer füllt. Ich mag es beispielsweise nicht, wenn mein Kraut pulverfein zermahlen ist und dann zu viel und zu fest in die Kammer gestopft wird. Ich sorge dafür, daß unten in meiner Kräuterkammer ein Siebchen liegt, fülle mein Kraut locker und ohne stopfen ein und lege ein weiteres Siebchen oben auf das Kraut und stecke dann das Mundstück auf. Das mache ich z.B. bei meinem CFC 2.0 von Boundless mit seiner großen Kräuterkammer so. Auf diese Weise habe ich einen guten Durchzug und wenig Widerstand beim Ziehen.

    Der nächste Punkt ist natürlich die Temperatur, mit der vaporisiert wird. Für mich beginnt die Session bei 130°C (2-3 Züge a´10-15 Sek.), dann nehme ich zwei bis drei Züge bei 155°C, dann erhöhe ich auf 168°C, gehe nach ein paar Zügen wiederum mit der Temperatur herauf. Die meisten Vapos haben eine Abschaltautomatik nach 5 Minuten, da bin ich aber meist erst bei 170-180°C gelandet und mache oft aber nicht weiter, da ich eine deutliche Wirkung verspüre. Die zweite Session nutze ich dann meist erst eine ganze Weile später, um quasi den Rest dann auch noch durchzuvaporisieren. Dabei endet eine Session immer unterhalb von 210°C, das ist bei mir die höchste Temperatur für reines Krautmaterial, darüber ist es mir zu unangenehm und kratzig zu vaporisieren.

    Ein weiterer Punkt ist die Atemtechnik, bzw, wie lange du den eingeatmetem Dampf dann in der Lunge behältst. Im unteren Temperaturbereich solltest du schön langsam und gleichmäßig ziehen. In diesem unteren Bereich ziehe ich auch gerne länger als 15 Sekunden lang sanft und möglichst tief ein. Dann halte ich den Dampf für etwa 10 Sekunden in der Lunge und atme wieder aus. Eine andere Atemtechnik, die ich ebenfalls nutzte, ist eher eine nipp-saugende Atemtechnik. Hierbei nehme ich viele kleine, kurze Züge hintereinander, die ich dann mit viel weiterer Luft in die Lunge ziehe. Meist ist das im höheren Temperaturbereich der Fall, wenn mir der Dampf zu heiß wird, dann wechsele ich zu dieser Atemtechnik.

    Es spielt auch eine Rolle, welchen Vapo du verwendest, ob du ein Kapselsystem verwendest, welche technischen Voraussetzungen gegeben sind. Meiner Erfahrung nach tut auch ein ganz simples System durchaus seinen Dienst. Einer der ersten Vapos, die ich getestet habe, war ein simpler Stiftvaporizer mit nur einer Verdampftemperatur von 190°C und winziger Kräuterkammer. Trotzdem hat es funktioniert, wenn auch geschmacklich vielleicht nicht so der Knaller, aber es ging.

    Jedenfalls solltest du nicht allzu schnell aufgeben, mit ein wenig Geduld findest du sicher bald heraus, woran es liegt. Ach ja, die Sache mit dem Dampf: So richtig dicker Dampf entsteht eigentlich nicht im unteren Temperaturbereich, erst ab 180-190°C sieht man was. Das sollte einen nicht irritieren sondern eher freuen, der Dampf ist ein Zeichen dafür, daß zuviele kleinste Staubteilchen im Luftstrom mitgerissen wurden und die Feuchtigkeit aus der Lunge an diesen Teilchen kondensieren und somit den sichtbaren Dampf ergeben. Der Dampf ist also eher nicht gut, nur so nebenbei.

    Dann hoffe ich mal, es hilft ein wenig weiter, nicht, daß du noch aufgibst…

    liebe Grüße

     

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