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  • als Antwort auf: Ratgeber bei Panikattacken #855

    Lips
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    Hi Jack, Panikattacken haben nix mit Bewusstlosigkeit zu tun 😉 aber der Tipp, umgehend den Notarzt zu informieren, sobald der Freund nicht mehr bei Bewusstsein ist, der ist goldrichtig *daumenhochemoji*.

    Hier noch ein ganz heißer Tipp: Wenn ihr die Symptome verspürt oder merkt, dass ein Freund in diese Situation kommt, dann solltet ihr Achtsamkeitsübungen, sogenannte Skills machen. Bei mir funzt die 5 – 4 – 3 – 2 – 1 Methode hervorragend. Aufmerksamkeit auf 5 Dinge richten, die ich sehe und diese beschreiben (nicht bewerten, nur Eigenschaften nennen, z. B. ich sehe ein Fenster, das hat weiße Kunststoffrahmen). 5 Dinge, die ich höre beschreiben (Vogelgezwitscher, eigenes Herz, Tinnitus, Auto). 5 Dinge, die ich spüre beschreiben (Stein im Schuh, Füße stehen nicht fest auf dem Boden, der BH kneift, sowas alles).

    Dann 4 Dinge beschreiben, die ich sehe, höre, spüre

    Dann 3 Dinge, dann 2 , dann 1. Bis dahin ist der Blutdruck wieder unten und der Herzschlag gesenkt, also man wird wieder ansprechbar. Ich habe sogar immer eine chili-schote und einen stein bei mir, falls ich nicht genug „spüren“ kann. Dann gilt nur noch: Ruhe schaffen, nicht anfassen bis alles wieder gut ist. Das merkt ihr dann.

     

    Nochmal zum Anfang dieses Beitrags: Eine Panikattacke kommt nicht vom Kiffen, kann aber begünstigt werden. Wer diese Erfahrung schon einmal gemacht hat, sollte unbedingt mit seinem Hausarzt darüber sprechen oder evtl. auch mit einem Psychologen. Der Auslöser muss gefunden werden, sonst kommt sowas immer wieder und zwar immer wieder UNERWARTET. Lest euch nochmal die Risiken einer Attacke durch und nehmt das ernst.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Jahre, 1 Monat von  Lips. Grund: musste nachtrag machen ;)
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